2001: Überdurchschnittliche Geschäftsentwicklung durch Konzentration auf Privatkundengeschäft 2002

26.04.2002 | Köln
Wachstumspotenziale in der Altersvorsorge. Die AMB-Gruppe unter Führung der AMB Generali Holding AG, Aachen, setzte sich im Geschäftsjahr 2001 sehr positiv von der allgemeinen Marktentwicklung ab. Sie konnte ihre Marktstellung als drittgrößte deutsche Erstversicherungsgruppe ausbauen und das Konzernergebnis steigern.

"Wesentliche Gründe für das überdurchschnittliche Abschneiden unseres Verbundes sehen wir vor allem in der Konzentration auf das inländische Privatkundengeschäft mit einem klaren Schwerpunkt in der Altersvorsorge und in der hohen Vertriebskraft des AMB-Verbundes. Eine bedeutende Rolle kommt hierbei unserem strategischen Vertriebspartner, der Deutschen Vermögensberatung, zu," so der Vorstandsvorsitzende der AMB, Dr. Walter Thießen, anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz. Die Beitragseinnahmen des AMB-Verbundes erhöhten sich im Berichtsjahr auf 11,19 (Vorjahr: 10,92) Mrd. Euro. Trotz der widrigen Rahmenbedingungen stieg das Konzernergebnis im Berichtszeitraum um 3,3 % auf 361,9 Mio. Euro. Nach Bereinigung um Sondereffekte ergab sich ein Konzernüberschuss von 315,7 Mio. Euro, das bedeutet einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 2,6 %. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich um 2,4 % auf 5,89 Euro.

Um die AMB-Aktionäre zeitnah am Geschäftsergebnis zu beteiligen, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der am 26. Juni 2002 stattfindenden Hauptversammlung vor, die Dividende je Stückaktie von 1,23 Euro im Vorjahr um 9,8 % auf 1,35 Euro anzuheben. Stimmt die Hauptversammlung zu, so ist das die neunte Dividendenerhöhung in Folge.

Die erfolgreiche Geschäftsentwicklung fand ihren Niederschlag auch in einem weiteren Anstieg der AMB-Aktie um 21,6 % gegenüber dem Jahresendwert 2000 auf 118 Euro (CDAX-Insurance : -21,2 %).

Entwicklungsschwerpunkte im Jahr 2001

Mit dem Ziel, auch künftig Marktanteile hinzuzugewinnen, wurde der weitere Ausbau der Vertriebswege konsequent vorangetrieben:

Die Zahl der angestellten und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst erhöhte sich um 3,5 % auf fast 11.800 Personen. Darüber hinaus sind 92.000 nebenberufliche Vertreter (+ 10 %) für den Verbund tätig.

Der große Vertreibspartner, die Deutsche Vermögensberatung, steigerte die Zahl seiner Vermögensberater um 18 % auf fast 30.000.

Seit dem Start der erweiterten Vertriebskooperation mit der Commerzbank konnten bereits 159 Stellen der bis 2005 geplanten 850 Positionen in den Vorsorge- und Baufinanzierungscentern besetzt werden.

Die CosmosDirekt, der einzige lupenreine Direktversicherer am deutschen Markt, baute ihr Online-Angebot weiter aus. Über den Vertriebskanal Internet werden inzwischen 20 % des Neugeschäfts generiert.

Gleichzeitig wurden die Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit forciert, um die Effizienz der Strukturen weiter zu verbessern, mögliche Synergien auszuschöpfen und um Größenvorteile innerhalb des AMB-Verbundes sowie durch die Einbindung in die Generali Gruppe zu nutzen.

Die aus der Integration der Generali Lloyd-Gesellschaften resultierenden Synergien wirken bereits und werden bis zum Jahr 2005 auf ca. 56 Mio. Euro p. a. ansteigen. Im Sinne des Standortkonzepts (einheitliche Leitung und Zusammenlegung von Verwaltungsfunktionen) ist ferner geplant, die Tochtergesellschaften Generali Lloyd, Thuringia und SAVAG vollständig zusammenzufassen, um weitere Kostensynergien zu heben und den Standort München zu stärken.

Als Folge der Software-Harmonisierung im Kompositbereich - die im 2. Halbjahr 2002 abgeschlossen wird - reduziert sich der Entwicklungs- und Pflegeaufwand von Versicherungsprodukten sowie die daraus resultierende IT-seitige Umsetzung. Durch eine Baukastenlösung, die die Erstellung von Exklusivprodukten auf der Basis standardisierter Elemente ermöglicht, werden Kosteneinsparungen und der effizientere Einsatz von Ressourcen erreicht.

Um Redundanzen und Doppelarbeiten zu vermeiden, wurden Fachliche Competence-Center gebildet, deren Aufgabe es ist, unternehmensübergreifende Fragestellungen zu behandeln und Grundlagenarbeit zu leisten.

Von einer verstärkten Zusammenarbeit der Konzernunternehmen im Schadenmanagement werden sowohl ein verbesserter Kundenservice als auch Kosteneinsparungen erwartet.

Durch den Abschluss von Gewinnabführungsverträgen in der AMB-Gruppe - unterhalb der AMB - verbessert sich die steuerliche Position der AMB-Gruppe im Jahr 2001. Die Steuereinsparungen im Konzernabschluss 2001 liegen bei ca. 65 Mio. Euro.

Geschäftsverlauf der AMB-Gruppe im Jahr 2001

Mit dem Geschäftsverlauf 2001 konnte die AMB-Gruppe nahtlos an die guten Vorjahre anschließen:

Verlauf des Gesamtgeschäfts

Beitragswachstum überdurchschnittlich

Im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft erhöhten sich die Beiträge gegenüber dem Vorjahr auf 11,03 (Vorjahr: 10,74) Mrd. Euro. Bereinigt um aperiodische Besonderheiten, bedeutet dies einen Zuwachs um 6,7 %. Das unbereinigte Beitragswachstum läge bei 2,7 % und damit auf Marktniveau. Unter Einbeziehung des in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäfts, das weiter planmäßig reduziert wurde, ergaben sich für das Gesamtgeschäft Beiträge in Höhe von 11,19 (Vorjahr: 10,92) Mrd. Euro.

Kapitalanlageergebnis durch gesamtwirtschaftliche Faktoren beeinflusst

Im Kapitalanlageergebnis spiegeln sich die global angespannte Konjunkturlage und die Folgen der Ereignisse vom 11. September 2001 wider. Sie finden ihren Niederschlag in erheblichen Werteinbußen bei den Kapitalanlagen und stark verminderten Veräußerungsgewinnen. Während die laufenden Kapitalerträge von 3,35 Mrd. Euro auf 3,46 Mrd. Euro zunahmen, gingen die Gesamterträge von 4,81 Mrd. Euro auf 3,35 Mrd. Euro zurück. Die unrealisierten, nicht ergebniswirksamen Gewinne (Neubewertungsrücklage) fielen von 839 Mio. Euro auf 363 Mio. Euro.

Leistungen und Kosten rückläufig

Ausgelöst durch die Verringerung des realisierten Kapitalanlageergebnisses und des unrealisierten Ergebnisses aus Kapitalanlagen der Fondsgebundenen Lebensversicherung, sanken die gesamten Leistungen von 11,95 Mrd. Euro auf 11,35 Mrd. Euro.

Die nach US-GAAP geforderte Aktualisierung der Rechnungsgrundlagen führte zu einem Rückgang der Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb von 1,92 Mrd. Euro auf 1,83 Mrd. Euro. Korrespondierend ging die Kostenquote von 18,9 % auf 17,5 % zurück.

Konzernergebnis wiederum gestiegen

Das Konzernergebnis des Jahres 2001 vor Bereinigung um Sondereffekte stieg um 3,3 % auf 361,9 Mio. Euro. Damit konnte sich die AMB-Gruppe nicht nur dem allgemein negativen Trend entziehen, sondern das bereits sehr hohe Vorjahresergebnis nochmals übertreffen. Nach Eliminierung der Sondereffekte (insbesondere der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für latente Steuern nach Abzug der Zuführung zur Rückstellung für latente Beitragsrückerstattung, die 90 % des latenten Steuerertrages ausmachen) verblieb ein Konzernergebnis von 315,7 Mio. Euro. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 2,6 %.

Assets under Management

Zum Ende des Geschäftsjahres 2001 lagen die Kapitalanlagen einschließlich des Bestandes aus Fondsgebundenen Lebensversicherungen bei 67,74 (Vorjahr: 68,64) Mrd. Euro. Die Assets under Management betrugen 70,4 (Vorjahr: 70,9) Mrd. Euro.

Segmentberichterstattung

Lebens- und Krankenversicherung

Das mit einem Anteil von 60 % größte Geschäftsfeld der AMB-Gruppe, die Lebensversicherung, entwickelte sich auch in 2001 sehr erfreulich. Dieser Erfolg resultierte unter anderem aus der verstärkten Nachfrage nach Riester-Produkten. Bis zum Jahresende konnten mehr als 315.000 Verträge abgeschlossen werden. Das entspricht einem Marktanteil von gut 20 %. Den wesentlichen Anteil daran hatten die hervorragenden Vertriebsergebnisse der Deutschen Vermögensberatung.

Neugeschäft in laufenden Beiträgen steigt auf knapp 1 Mrd. Euro

Gemessen in laufenden Jahresbeiträgen, erhöhte sich das eingelöste Neugeschäft um 19,3 % auf 992 Mio. Euro (Markt: 17,6 %). Damit hatte die AMB-Gruppe absolut das höchste Neugeschäftsvolumen der Branche. Das Einmalbeitragsgeschäft verminderte sich planmäßig von 674 Mio. Euro auf 458 Mio. Euro. Der Grund hierfür lag einerseits im Abschluss einiger großvolumiger Verträge zur betrieblichen Altersversorgung, die im Vorjahr zu einem außerordentlichen Beitragsanstieg geführt hatten, andererseits in der geschäftspolitisch motivierten Verringerung des Einmalbeitragsgeschäfts der Generali Lloyd Lebensversicherung. Dementsprechend reduzierte sich das gesamte Neugeschäft um 3,7 % auf 1,45 Mrd. Euro. Der Lebensversicherungsbestand erhöhte sich in der Versicherungssumme um 10,9 % auf 263 Mrd. Euro. Die daraus resultierenden laufenden Brutto-Beiträge wuchsen um 7,0 % (Markt: 1,9 %). Einschließlich des reduzierten Einmalbeitragsgeschäfts ergab sich eine gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % höhere Gesamtprämie von 6,61 Mrd. Euro.

Konzernergebnis in Leben um 15 % höher

Während die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen von 2,63 Mrd. Euro auf 2,69 Mrd. Euro zunahmen, waren die gesamten Erträge aufgrund der Kapitalmarktentwicklung von 3,76 Mrd. Euro auf 2,50 Mrd. Euro rückläufig. Entsprechend verminderten sich die Leistungen um 8,3 % auf 7,95 Mrd. Euro. Die Kostenquote ging auf 12,0 (Vorjahr: 13,4) % zurück. Nach Steuern erhöhte sich das Konzernergebnis in diesem Teilsegment auf 187 Mio. Euro gegenüber 162 Mio. Euro in 2000.

Krankenversicherung

Marktanteilsgewinne in Kranken

In der Krankenversicherung erhöhte sich die Beitragseinnahme, bedingt durch das gute Neugeschäft und Tarifanpassungen, überdurchschnittlich um 6,5 % (Markt: 4,8 %) auf 1,18 Mrd. Euro. Die laufenden Kapitalerträge wuchsen um 9,1 % auf 173 Mio. Euro. Trotzdem waren die gesamten Kapitalerträge netto um 71 Mio. Euro auf 181 Mio. Euro rückläufig. Die Leistungen stiegen um 8,4 % auf 1,21 Mrd. Euro. Demgegenüber verminderte sich die Kostenquote auf 13,3 (Vorjahr: 14,4) %. Das Konzernergebnis nach Steuern lag bei 35 (Vorjahr: 52) Mio. Euro.

Schaden- und Unfallversicherung

Bereinigtes Wachstum deutlich über Branchenniveau

Die gebuchten Brutto-Beiträge des selbst abgeschlossenen Schaden- und Unfallversicherungsgeschäfts erhöhten sich auf 3,25 Mrd. Euro. Bereinigt um den Sondereinfluss aus der Sanierung des Versicherungsgeschäfts der Generali Lloyd Versicherung, betrug die Steigerungsrate 6,0 % (Markt: 2,9 %). Einschließlich des in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäfts ergab sich ein Prämienvolumen von 3,77 (Vorjahr: 3,71) Mrd. Euro. Bereinigt entspricht dies einer Steigerungsrate um 5,4 %. Unbereinigt ergäbe sich ein Zuwachs der gebuchten Beiträge um 1,6 %.

Als Folge des Abschlusses von Gewinnabführungsverträgen - verbunden mit der einmaligen Doppelerfassung von Beteiligungserträgen - erhöhten sich die gesamten Kapitalerträge netto um 87 Mio. Euro auf 768 Mio. Euro. Die darin enthaltenen laufenden Kapitalerträge nahmen um 28,9 % auf 667 Mio. Euro zu.

Combined ratio mit 100,3 % auf Vorjahresniveau

Bei einem Anstieg der Schadenquote auf 69,8 (Vorjahr: 68,0) % und einer rückläufigen Kostenquote von 30,5 (Vorjahr: 32,1) % ergab sich eine Combined ratio auf Vorjahresniveau von 100,3 (Vorjahr: 100,1) %. Das Konzernergebnis nach Steuern stieg durch die Doppelerfassung von Beteiligungserträgen auf 391 Mio. Euro gegenüber 312 Mio. Euro im Jahr zuvor.

Finanzdienstleistungen

Gute Entwicklung im Fondsgeschäft

Angesichts des turbulenten Marktgeschehens zeigt die seit 21 Monaten tätige Kapitalanlagegesellschaft AM Generali Invest (AMGI) eine positive Geschäftsentwicklung. Im Berichtsjahr wurden mehr als 24.000 Kundendepots eröffnet. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft inzwischen 60.000 Depots mit einem Fondsvolumen (einschließlich Spezialfonds) von 5,4 Mrd. Euro.

Verstärkte Bausparnachfrage ab dem 4. Quartal 2001

Das ebenfalls unter diesem Segment erfasste Bauspargeschäft entwickelte sich mit einem eingelösten Neugeschäft von 3,04 Mrd. Euro, das sind 7,2 % weniger als in 2000, verhalten. Allerdings zeichnete sich bereits im 4. Quartal ein Trendzuwachs ab, indem das beantragte Neugeschäft um 3,7 % auf 3,92 Mrd. Euro zunahm. Der Vertragsbestand verminderte sich um 1,3 % auf eine Bausparsumme von 30,62 Mrd. Euro.

Nach Steuern ergab sich im Segment Finanzdienstleistungen ein Konzernergebnis von 9 (Vorjahr: 0) Mio. Euro.

Geschäftsjahr 2002

Gut gerüstet sieht sich die AMB-Gruppe auch für das Jahr 2002. Marken- und Vetriebswegevielfalt bilden die Grundlage für ein solides Wachstum von 5 %, das weitere Marktanteilsgewinne erwarten lässt.

Erhebliche Wachstumspotenziale im Vorsorgesektor

Bedeutende Wachstumspotenziale für die kommenden Jahre sieht der Verbund in der Altersvorsorge. Hier ist die Ausgangsbasis besonders günstig: In der zunehmend nachgefragten Fondsgebundenen Lebensversicherung besitzt die Gruppe langjähriges Know-how und die Marktführerschaft. Bei den staatlich geförderten Produkten zur privaten Altersvorsorge ist die AMB-Gruppe bereits gut positioniert. Dauerhaft strebt sie einen Marktanteil von 15 % in diesem Segment an. Durch die unterschiedlichen vertrieblichen Ansätze der Lebensversicherer im Verbund bietet auch die betriebliche Altersvorsorge erhebliche Wachstumschancen, da die Unternehmen sowohl Zugang zum gewerkschaftlichen Umfeld als auch zu klein- und mittelständischen Unternehmen haben. Dementsprechend wurde für alle Durchführungswege Vorsorge getroffen.

Einheitliche technische Ausstattung für den gesamten Außendienst

Um die Vertriebe bei ihrer Tätigkeit adäquat unterstützen zu können, wird der gesamte Außendienst noch im 1. Halbjahr 2002 mit einer einheitlichen Hardware - 20.000 Notebooks - ausgestattet. Ferner wird bis zum Dezember 2002 eine Umstellung der Konzern-Außendienstsysteme auf eine zukunftsorientierte, internetfähige Technologie vorgenommen.

Maßnahmen zur weiteren Effizienzsteigerung

Im Zuge der Effizienzsteigerungsmaßnahmen wird an einer weiteren Harmonisierung von Kernprozessen und der Fusion von Generali Lloyd, Thuringia und SAVAG gearbeitet. Darüber hinaus soll die Zugehörigkeit zur Generali Gruppe genutzt werden, um länderübergreifend von Größenvorteilen und Synergien zu profitieren.

Konzentration auf AMB-Aktie

Durch das eingeleitete Squeeze-out wird ferner der formale Aufwand, der sich aus den Mitwirkungsrechten der Minderheitsaktionäre in Tochtergesellschaften ergibt, vermindert sowie die Konzernführung und -steuerung vereinfacht. Die Präsenz der AMB-Gruppe am Aktienmarkt wird künftig auf die AMB-Aktie konzentriert.

Testierte Embedded value-Ergebnisse

Mit dem Bestreben, für die Aktionäre Mehrwert zu schaffen, praktiziert die AMB-Gruppe eine wert- und risikoorientierte Konzernsteuerung. Die Methoden und Werkzeuge hierzu sind weit fortgeschritten. Erstmals legt der Konzern in diesem Jahr testierte Embedded value-Ergebnisse vor.

Positive Ergebnisentwicklung auch in 2002

Nachdem das Konzernergebnis entgegen der negativen Marktentwicklung in 2001 gesteigert werden konnte, plant die Gruppe unter dem Vorbehalt zumindest unveränderter Kapitalmärkte und des Ausbleibens außergewöhnlicher Schadenereignisse, das Ergebnis auf dem hohen Niveau zu stabilisieren.

1. Quartal 2002

Nach den ersten Berechnungen werden die gebuchten Brutto-Beiträge (einschließlich der gesamten Prämien aus den Riester-Verträgen) im 1. Quartal 2002 um 4 % auf 3,5 Mrd. Euro steigen. Bis zum Quartalsende wurden 410.000 Riester-Verträge abgeschlossen. Der Schadenverlauf zeigt keine Auffälligkeiten. Aufgrund der verhaltenen Kapitalmarktentwicklung dürfte das Kapitalanlageergebnis stagnieren oder gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum leicht sinken. Es wird davon ausgegangen, dass das Konzernergebnis etwa auf Vorjahresniveau liegen wird.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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