AMB-Gruppe gut gestartet Positive Schaden- und Kostenentwicklung
Einschließlich der kontinuierlich weiter reduzierten Beiträge aus dem in Rückdeckung übernommenen Geschäft lagen die Gesamt-Beiträge bei 3,51 (Vorjahr: 3,38) Mrd. Euro.
Aufgrund der anhaltend schwachen Aktienmärkte wurden nicht in gewohntem Umfang Erträge aus dem Abgang von Kapitalanlagen realisiert. Daraus ergab sich ein Kapitalanlageergebnis von 620 Mio. Euro gegenüber 690 Mio. Euro im Vorjahr.
Die Leistungen stiegen vor allem durch höhere Zuführungen zur Deckungsrückstellung in der Fondsgebundenen Lebensversicherung um 4,0 % auf 2,58 (Vorjahr: 2,48) Mrd. Euro.
Die Kostenquote verminderte sich hauptsächlich durch die Aktualisierung der Rechnungsgrundlagen auf 18,1 (Vorjahr: 20,0) %.
Insgesamt ergab sich ein Konzernergebnis von 56 (Vorjahr: 59) Mio. Euro.
Segment Lebens- und Krankenversicherung
Leben
Das eingelöste Neugeschäft in laufenden Jahresbeiträgen nahm gegenüber dem sehr hohen Vorjahresergebnis um 0,6 % auf 224 Mio. Euro zu. Bis zum Quartalsende wurden insgesamt über 410.000 Riester-Policen abgeschlossen. Den größten Anteil an dieser Leistung hatte der strategische Vertriebspartner der AMB-Gruppe, die Deutsche Vermögensberatung AG. Für den weiteren Jahresverlauf rechnet die AMB-Gruppe mit einer über dem Marktwachstum liegenden Steigerung des Neugeschäfts in der Lebensversicherung. Unter Berücksichtigung des Neugeschäfts gegen Einmalbeitrag verzeichnete das gesamte Neugeschäft einen Zuwachs um 7,5 % auf 356 Mio. Euro. Der Versicherungsbestand erhöhte sich um 10,7 % auf 271 Mrd. Euro Versicherungssumme. Die daraus resultierenden laufenden Brutto-Beiträge stiegen um 8,4 % auf 1,51 Mrd. Euro. Unter Berücksichtigung der Einmalbeiträge nahmen die gesamten Brutto-Beiträge auf 1,64 (Vorjahr: 1,55) Mrd. Euro zu. Bei einem um 3,8 % gestiegenen Kapitalanlageergebnis, 5,9 % höheren Leistungen - vor allem durch Zuführungen zur Deckungsrückstellung in der Fondsgebundenen Lebensversicherung - und einer deutlich gesunkenen Kostenquote von 14,1 (Vorjahr: 17,4) % ergab sich ein um 29 Mio. Euro höheres Konzernergebnis von 50 (Vorjahr: 21) Mio. Euro.
Kranken
Insbesondere als Folge des lebhaften Neugeschäfts nahmen die Beiträge in der Krankenversicherung um 5,6 % auf 307 Mio. Euro zu. Während sich die Schadenquote mit 67,0 (Vorjahr: 66,4) % praktisch auf Vorjahresniveau bewegte, erhöhte sich die Kostenquote von 11,7 % auf 12,6 % aufgrund aktualisierter Rechnungsgrundlagen. Durch die Realisierung von Kursverlusten aus dem Abgang von Kapitalanlagen verminderte sich das Kapitalanlageergebnis, was zu einem Konzernergebnis in diesem Teilsegment von minus 16 (Vorjahr: 3) Mio. Euro führte.
Schaden- und Unfallversicherung
Die Schaden- und Unfallversicherung verzeichnete einen vor allem vom Neugeschäft und Tarifanpassungen in der Kraftfahrtversicherung getragenen Anstieg der Brutto-Beiträge von 3,2 % auf 1,68 Mrd. Euro. Das darin enthaltene selbst abgeschlossene Geschäft erhöhte sich um 2,4 %. Bei einer Steigerung der Leistungen um 1,5 % auf 593 Mio. Euro und einer Kostenquote von 27,9 (27,6) % verminderte sich die Combined ratio auf 98,5 (Vorjahr: 100,5) %. Das Konzernergebnis reduzierte sich auf 43 (Vorjahr: 81) Mio. Euro. Dieser Rückgang war sowohl durch die im Vorjahr erhaltene Sonderausschüttung und zeitliche Verschiebungen bei der Vereinnahmung von Beteiligungserträgen als auch ein geringeres Ergebnis aus dem Abgang von Kapitalanlagen bedingt.
Segment Finanzdienstleistungen
Die Kapitalanlagegesellschaft AM Generali Invest setzte ihren erfreulichen Geschäftsverlauf fort und steigerte das verwaltete Fondsvermögen im 1. Quartal um 1,7% auf 5,5 Mrd. Euro. Derzeit werden über 62.000 Kundendepots verwaltet.
Maßgeblich für das Segmentergebnis bleibt aber nach wie vor der Bausparsektor. Bezogen auf die Bausparsumme wurde eine Steigerung des Neugeschäfts um 16,5% auf 797 Mio. Euro erzielt. Der Vertragsbestand in Bausparsumme lag mit 30,49 (Vorjahr: 30,85) Mrd. Euro leicht unter Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis verminderte sich aufgrund des rückläufigen Kapitalanlageergebnisses auf minus 2 (Vorjahr: 2) Mio. Euro.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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