AachenMünchener lässt die Branche erneut hinter sich

15.04.2009 | Aachen
Die AachenMünchener Versicherungen haben das Geschäftsjahr 2008 trotz der Finanzkrise erfolgreich abgeschlossen und damit ihre Position am Markt in einem schwierigen Umfeld gestärkt. Vor allem der Lebensversicherer wuchs stärker als die Branche und setzte sich als zweitgrößter Lebensversicherer Deutschlands noch mehr von den Wettbewerbern ab. Auch die Sach-, Unfall-, und Haftpflichtsparten des Kompositversicherers entwickelten sich erfreulich.

Erstmals überschritten die AachenMünchener im Lebensversicherungs- und im Kompositgeschäft die 5-Mrd.-€-Marke. "Die Geschäftsentwicklung ist beeindruckend. Trotz der Krise und der beginnenden Rezession haben wir mit unserem langjährigen strategischen Partner Deutsche Vermögensberatung den Trend aus 2007 fortsetzen können und erneut ein überdurchschnittliches Wachstum erzielt", sagt der Vorstandsvorsitzende der AachenMünchener, Michael Westkamp.

Beiträge überspringen 5 Mrd. €

Die gebuchten Bruttobeiträge der AachenMünchener erreichten erstmals in der Geschichte 5.137,8 Mio. € (Vorjahr: 4.941,4 Mio. €) - das entspricht einem Wachstum von 4,0 Prozent. Die Beitragseinnahmen der Branche legten nur um 0,5 Prozent zu. Trotz der Krise an den Finanzmärkten erzielten die AachenMünchener einen Gewinn von 77,3 Mio. € (Vorjahr: 153,1 Mio. €). In Leben und Komposit zählt die AachenMünchener 3,4 Mio. Kunden mit insgesamt 11,6 Mio. Verträgen.

Wachstum durch außerordentliche Vertriebskraft der Deutschen Vermögensberatung

Das branchenüberdurchschnittliche Wachstum ist der außerordentlichen Vertriebskraft der Deutschen Vermögensberatung mit ihren mehr als 37.000 Vermögensberatern zu verdanken. Der langjährige strategische Partner der AachenMünchener hat sich einmal mehr als stabiler Wachstumsgarant ausgezeichnet. Damit bestätigt sich die Überführung der Vertriebe der AachenMünchener an die Deutsche Vermögensberatung als großer Erfolg. Die Produkte der AachenMünchener können Kunden ausschließlich bei der weltweiten Nr. 1 der eigenständigen Finanzvertriebe erhalten. Die AachenMünchener konzentriert sich auf ihre Kernbereiche Produkte, Kunden- und Vertriebsservice.

Lebensversicherer mit hohem Zuwachs

Die AachenMünchener Lebensversicherung steigerte die gebuchten Bruttobeiträge um 5,7 Prozent auf 4.110,6 Mio. € (Vorjahr: 3.889,4 Mio. €). Die Branche legte lediglich um 0,8 Prozent zu. Das Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag stieg auf 556,8 Mio. € (Vorjahr: 449,4 Mio. €). Das entspricht einem Wachstum von 23,9 Prozent. Die Branche verzeichnete ein Plus von 6,3 Prozent. Die Einmalbeiträge legten um 30,9 Prozent auf 364,4 Mio. € zu (Vorjahr: 279,2 Mio. €) - der Branchenwert lag bei 4,0 Prozent. Insgesamt wuchs das Neugeschäft der AachenMünchener um 26,6 Prozent auf 922,3 Mio. €. (Vorjahr: 728,6 Mio. €), während die Branche um 4,6 Prozent zulegte. Die Versicherungssumme des Bestands erhöhte sich 2008 um 3,1 Prozent auf 131,6 Mrd. € (Vorjahr: 127,7 Mrd. €). Die AachenMünchener Lebensversicherung hat nun 5,5 Mio. Verträge im Bestand.

Erfolgsfaktor Riester-Rente

Ein wichtiger Wachstumsmotor war das Geschäft mit der staatlich geförderten Altersvorsorge. Die Riester-Rente machte im vergangenen Geschäftsjahr 42 Prozent des Neugeschäfts der AachenMünchener aus. Zum einen erhöhte sich der staatlich geförderte Höchstbeitrag der Riester-Rente von 3 auf 4 Prozent oder maximal 2.100 €. Dies führte zu einem Neugeschäftswachstum von 79,1 Mio. €. Auch ohne die Riestererhöhungsstufe wäre das Neugeschäft der AachenMünchener um 6,3 Prozent gestiegen - die Branche hingegen hätte ohne die Stufe ein Minus von 6,5 Prozent verzeichnet. Insgesamt policierte die AachenMünchener mehr als 267.000 Riester-Verträge (Vorjahr: 172.450). Die neu eingeführte RiesterRente STRATEGIE No. 1 machte davon den größten Teil aus. Die AachenMünchener hat nun 1,055 Mio. Riester-Verträge im Bestand.

Sicherheitsorientierte Anlagepolitik

Durch ihre langfristig ausgerichtete sicherheitsorientierte Anlagepolitik ist die AachenMünchener im vergangenen Geschäftsjahr nicht so stark von der Finanzkrise getroffen worden wie andere Unternehmen der Branche. Die Aktienquote lag Ende 2008 bei 4,0 Prozent, ein Rückgang um 1,4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2007. Das Kapitalanlageergebnis reduzierte sich von 773 Mio. € im Jahr 2007 auf 553 Mio. € im vergangenen Geschäftsjahr. Die Nettoverzinsung wurde ebenfalls von der Finanzkrise beeinflusst und betrug 3,0 Prozent (Vorjahr 4,3 Prozent). Den Kunden gibt die AachenMünchener für die Überschussbeteiligung 332,7 Mio. € (Vorjahr: 571,9 Mio. €) weiter.

Komposit: Sach-, Unfall und Haftpflichtsparte mit Wachstum

Im Kompositgeschäft hat die AachenMünchener im vergangenen Geschäftsjahr mit gebuchten Bruttobeiträgen von 1.027,2 Mio. € die 1-Mrd.-€-Marke wiederum übertroffen. Dies ist ein Erfolg, weil die Überführung der eigenen Stammorganisation AachenMünchener Beratungs- und Service Organisation AMBuS an die Deutsche Vermögensberatung einen Verlust an Vertriebskraft von rund 8 Prozent bedeutete. Dieser Verlust macht sich hauptsächlich im Kompositgeschäft bemerkbar und drückt sich in niedrigeren gebuchten Beiträgen aus. Insgesamt sanken die Bruttobeiträge von 1.052 Mio. € im Jahr 2007 um 2,7 Prozent. Die Branche erzielte 2008 ein leichtes Plus von 0,2 Prozent. Die AachenMünchener Versicherung hatte Ende 2008 6,1 Mio. Verträge im Bestand.

VERMÖGENSSICHERUNGSPOLICE trägt zum Wachstum bei

Die Sach-, Unfall-, Haftpflichtsparten erreichten mit Beiträgen von 622,8 Mio. € (Vorjahr: 612,2 Mio. €) ein Plus von 1,7 Prozent - das ist leicht höher als der Branchenwert von 1,6 Prozent. Ein wichtiger Wachstumsträger des Kompositgeschäfts war 2008 die VERMÖGENSSICHERUNGSPOLICE. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden 185.678 Verträge (Vorjahr 121.671 Stück) verkauft - eine Steigerung von 64.007 oder 66 Prozent. Die VERMÖGENSSICHERUNGSPOLICE vereint Hausrat-, Wohngebäude-, Unfall-, Haftpflicht-, Glasversicherung und auf Wunsch eine Rechtsschutzversicherung.

Kraftfahrzeugwechselgeschäft stabilisiert

Das Beitragsminus im Geschäftsjahr 2008 resultiert aus dem Rückgang in der Kraftfahrzeugversicherung. Dort sanken die Beiträge auch durch den Vertriebskraftverlust und ein unerfreuliches Wechselgeschäft 2007/2008 um 8 Prozent auf 404,4 Mio. € (Vorjahr: 439,8 €). Die Branche verzeichnete ein Minus von 2,0 Prozent. Das Kraftfahrzeug-Kündigungsgeschäft 2008/2009 hat sich dagegen positiv entwickelt. Weitere Bestandsverluste konnten vermieden werden. Seit Mai 2008 bietet die AachenMünchener erstmals einen Tarif mit einer Basis- und einer PLUS-Variante. Die Basis-Variante enthält besonders preisgünstigen Schutz, die PLUS-Variante einen Rund-um-Schutz für Kraftfahrzeuge.

Schaden-Kosten-Quote verbessert

Die Schaden-Kosten-Quote konnte 2008 auf 94,2 Prozent (Vorjahr: 97,1 Prozent) verbessert werden. Große Schadenereignisse wie etwa Orkane sind ausgeblieben, obwohl auch das Jahr 2008 von Unwettern beeinflusst war. Die Schaden-Kosten-Quote der AachenMünchener ist um 0,8 Prozentpunkte besser als der Branchenwert von 95 Prozent. Der Wert von 97,1 Prozent aus 2007 war durch die Aufwände durch den Orkan Kyrill geprägt.

Quelle: Pressemeldung Aachener Münchner

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