AachenMünchener setzt Wachstumskurs fort
Unser Kurs ist richtig: Kostensenkungen, neue Produkte mit innovativen Elementen sowie eine weitere Stärkung des Kundenservices und der Vertriebe sichern unseren Erfolg", sagte der Vorstandsvorsitzende der AachenMünchener, Michael Westkamp, bei der Vorlage der Bilanz für das Geschäftsjahr 2005 in Bensberg.
Riester-Geschäft und neuer K-Tarif prägen Jahresanfang 2006
Der Jahresanfang ist geprägt von einem positiven Geschäftsverlauf. Es zahlt sich aus, dass die AachenMünchener die Riester-Rente seit Einführung als wichtiges Produkt erkannt hat und nun einer der Marktführer in diesem Segment ist. Allein durch die Riester-Erhöhungsstufe zum Jahresanfang 2006 verzeichnet der Versicherer 68,2 Mio. € Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag. Auch der Verkauf neuer Riester-Policen nach der Einführung der Unisex-Tarife entwickelt sich positiv. Westkamp: "Immer mehr Bürger haben die Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge erkannt. Als attraktiver Bestandteil der Altersversorgung setzt sich die Riester-Rente durch."
Auch die Entwicklung bei Kompositversicherungen ist positiv. Der im vergangenen Juli eingeführte Kfz-Tarif brachte allein im umkämpften Kündigungsgeschäft zum Jahreswechsel ein Bestandswachstum von 22.000 Verträgen.
Lebensversicherung: 2005 besser als die Branche
Die AachenMünchener hat sich im Lebensversicherungsgeschäft des Jahres 2005 besser als die Branche entwickelt. Die gebuchten Bruttobeiträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Prozent auf 3,468 Mrd. € (Vorjahr 3,234 Mrd. €) gestiegen. Die Branche legte nach den aktuellen Zahlen nur um 6,1 Prozent zu. Das Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag ist im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent auf 395,3 Mio. € (Vorjahr 648,1 Mio. €) gesunken - in der Branche fiel das Neugeschäft um 50,2 Prozent. "Wir haben unsere Position als Nummer zwei im Markt behauptet", sagte Westkamp.
Nettoverzinsung gestiegen
Der Kapitalanlagebestand erhöhte sich von 19,708 Mrd. € auf 21,867 Mrd. €. Die stillen Reserven stiegen von 271,6 Mio. € auf 558,2 Mio. €. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen lag bei 4,5 Prozent (Vorjahr 4,1 Prozent). Den Kunden konnten für die Überschussbeteiligung 455,9 Mio. € (Vorjahr 279,2 Mio. €) aus dem Geschäftsjahresergebnis zur Verfügung gestellt werden. Der Jahresüberschuss (vor Gewinnabführung) betrug 44,0 Mio. € (Vorjahr 31,0 Mio. €).
Komposit: Entwicklung auf Branchenniveau
Im Kompositgeschäft hat sich die AachenMünchener auf Branchenniveau entwickelt. Die Beiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft sanken leicht, vor allem durch das Kündigungsgeschäft in der Kraftfahrtversicherung zum Jahreswechsel 2004/2005, um 0,9 Prozent auf 1,141 Mrd. € (Vorjahr: 1,151 Mrd. €). Die Branche verzeichnete ohne die Rechtsschutzversicherung ebenfalls nach vorläufigen Werten ein Minus von 0,9 Prozent. Der Beitrag in der Kraftfahrtversicherung ging um 6,2 Prozent auf 475,8 Mio. € (Vorjahr: 507,2 Mio. €) zurück. Das Sach-Unfall-Haftpflicht-Geschäft dagegen erwies sich als Wachstumsmotor und legte um 3,3 Prozent auf 665,1 Mio. € (Vorjahr: 643,8) zu. "In einem stagnierenden Markt setzen wir in Komposit durch eine Reihe neuer Produkte für Gewerbe- und Privatkunden auf Wachstum", sagte Westkamp.
Combined Ratio deutlich reduziert
Die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) konnte im Vorjahresvergleich um 3,2 Prozentpunkte auf 94,2 Prozent gesenkt werden. Gründe sind vor allem eine konsequente Risikoselektion, ein effizientes Schadenmanagement und eine günstige Schadenentwicklung. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg auf +20,0 Mio. € - nach einem Vorjahresverlust von 13,3 Mio. €. Der Jahresüberschuss (vor Gewinnabführung) beläuft sich auch bedingt durch die Bereinigung konzerninterner Beteiligungsstrukturen auf 132,6 Mio. € (Vorjahr: 54,2 Mio. €).
Deutliches Wachstum zu Normaljahr 2003 /Prognosen erfüllt
"Wir haben unsere Anfang 2005 geäußerten Prognosen erfüllt. Dabei haben wir immer gesagt, dass 2004 im Lebengeschäft ein Ausnahmejahr war und wir eine Steigerung zu 2003 anstreben", sagte Westkamp.
Das Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag in Leben hat das Normaljahr 2003 um 2,7 Prozent übertroffen - die Branche hat im gleichen Zeitraum ein Minus von 28,9 Prozent verzeichnet. Die gebuchten Bruttobeiträge sind wie prognostiziert im Vergleich von 2003 zu 2005 überdurchschnittlich um 12,3 Prozent gestiegen, während die Branche nur um 7,1 Prozent gewachsen ist.
Die Zahl der neuen Riester-Verträge hat das Unternehmen im Vergleich zu 2004 auf 141.520 Verträge mehr als verdoppelt. Das Anfang 2005 in der Lebensversicherung eingeführte Universal Life Produkt (WUNSCHPOLICE / PRIVATES ZUKUNFTSKONZEPT) hat einen Anteil an eingelösten Versicherungsscheinen der AachenMünchener von rund 50 Prozent erreicht.
Die Basis-Rente (Rürup-Rente) hat sich mit rund 2000 abgeschlossenen Policen wie erwartet schwach entwickelt. "Wir sehen erst mittel- bis langfristig eine steigende Zahl von Abschlüssen der Basis-Rente", sagte Westkamp.
In der Kraftfahrtversicherung verkaufte die AachenMünchener wie angekündigt im Vergleich zu 2004 mehr als 100.000 Verträge - dies führt zu einem Bestandswachstum im Gesamtjahr von 33.000 Verträgen. Darin enthalten sind das Kündigungsgeschäft 2005 und die unterjährig abgeschlossenen Verträge (etwa bei Fahrzeugwechsel).
Deutsche Vermögensberatung bleibt Wachstumsmotor
Zum Erfolg der AachenMünchener hat ihr strategischer Partner, die Deutsche Vermögensberatung, ganz entscheidend beigetragen. Sie bleibt mit ihren mehr als 32.000 Vermögensberatern der wichtigste Wachstumsmotor. Am Lebengeschäft der AachenMünchener hat die Deutsche Vermögensberatung einen Neugeschäftsanteil von 80,4 Prozent, in der Sachversicherung beläuft sich der Anteil auf 45,7 Prozent. "Wir danken der Deutschen Vermögensberatung für ihren großartigen Einsatz. Die vor mehr als 30 Jahren begründete strategische Partnerschaft hat sich für beide Seiten äußerst positiv entwickelt und ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte", sagte Westkamp.
Produktneuerungen
Zum Jahresanfang hat die AachenMünchener erneut innovative Produkte eingeführt. Das PRIVATE SICHERHEITSKONZEPT bündelt die gängigen Kompositverträge für Privatleute in einem Vertrag. Dieses bei der Deutschen Vermögensberatung VERMÖGENSSICHERUNGSPOLICE genannte Produkt vereint die fünf Sparten: Unfall, Privat-Haftpflicht, Hausrat, Glas und optional Wohngebäude. Damit bietet die AachenMünchener ihren Kunden genau das, was sie sich wünschen: optimalen Rund-um-Schutz und perfekte Sicherheit in allen Lebensbereichen.
Das bereits 2005 in der Lebensversicherung eingeführte PRIVATE ZUKUNFTSKONZEPT / WUNSCHPOLICE ist noch flexibler geworden. Bis zu acht Mal können Kunden sich bereits im Vorfeld der Rente kleinere oder größere Beträge auszahlen lassen. Dabei können sie zu jedem frei wählbaren Termin bis zu 90 Prozent des angesammelten Vermögens entnehmen - als Kapital- oder als Rentenzahlung.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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