AachenMünchener wächst 2004 - deutlich stärker als der Markt
Neben dem Rekord im Neugeschäft Leben hat der Versicherer seine Kennzahlen spürbar verbessert. Die AachenMünchener baute in der Lebensversicherung die stillen Lasten auf Aktien und Aktienfonds vollständig ab und verbesserte im Kompositgeschäft erneut die Schaden-Kosten-Quote. "Wir haben damit unsere Ausgangslage für den schärfer werdenden Wettbewerb weiter verbessert", sagte Westkamp.
Deutsche Vermögensberatung DVAG ist Wachstumstreiber
Wachstumstreiber in 2004 war der strategische Partner der AachenMünchener, die Deutsche Vermögensberatung. Sie erwirtschaftete im Geschäft mit Lebensversicherungen 80,1 Prozent des Neugeschäfts (Vorjahr 76,3 Prozent). Im Kompositgeschäft zeichnete die Deutsche Vermögensberatung für 47,7 Prozent des Bruttoneuzugangs verantwortlich (Vorjahr 45,3 Prozent). Aber auch die eigenen Vertriebe legten im Lebensversicherungsgeschäft deutlich über Marktdurchschnitt zu. Über die starke Vertriebsleistung hinaus haben die für die AachenMünchener vermittelnden Vertriebe der AMB Generali Pensionskasse kräftiges Wachstum beschert. Sie trugen 89 Mio. € zum Neugeschäft von 121 Mio. € der AMB Generali Pensionskasse bei.
Lebensversicherung: Bestes Jahr der Geschichte
Für die AachenMünchener Lebensversicherungs AG geht 2004 als Rekordjahr in die Geschichte ein: Das Neugeschäft nach laufenden Beiträgen wuchs um 68,4 Prozent auf 648,1 Mio. € - damit lag die AachenMünchener deutlich über dem bereits hohen Wachstum des Marktes von 41,4 Prozent. "Wir haben Marktanteile gewonnen", sagte Vorstandschef Westkamp. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 4,7 Prozent auf 3,23 Mrd. € - der Markt verzeichnete dagegen nur ein Plus von 1,2 Prozent. "Für die Überschussbeteiligung stellen wir unseren Kunden 279,2 Mio. € aus dem Ergebnis zur Verfügung", sagte Westkamp. Die Gesamtverzinsung lag bei 4,25 Prozent und wird auch 2005 auf diesem Niveau bleiben.
Stille Lasten abgebaut - stille Reserven erhöht
Die AachenMünchener Lebensversicherung AG baute ihre stillen Lasten auf Aktien und Aktienfonds vollständig ab. Während die ausgewiesenen stillen Lasten 2003 noch -81,3 Mio. € betrugen, weist die Gesellschaft 2004 eine stille Reserve von 271,6 Mio. € aus. Der gesamte Kapitalanlagebestand stieg um 3,5 Prozent auf 19,7 Mrd. € (Vorjahr 19,0 Mrd. €).
Neue Produkte spiegeln Alterseinkünftegesetz
Die Entwicklung hin zur Rentenversicherung lässt die AachenMünchener optimistisch auf die nächsten Jahre blicken. Die neue Produktwelt der AachenMünchener mit dem hochflexiblen PRIVATEN ZUKUNFTSKONZEPT in der dritten Schicht, der Riester-Rente und den fünf Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorge in der zweiten Schicht sowie der Basis-Rente RENTE PUR in der ersten Schicht ist optimal auf das neue Alterseinkünftegesetz abgestimmt.
Optimistischer Ausblick für 2005
Das laufende Geschäftsjahr wird ein Riester-Jahr. Die AachenMünchener strebt an, mit rund 130.000 Verträgen im Vergleich zu 2004 doppelt so viele Riester-Renten zu verkaufen. In den ersten zwei Monaten des laufenden Geschäftsjahres war bereits ein starker Anstieg der verkauften Riester-Verträge erkennbar. "Die neue Basis-Rente wird erst langfristig zu einem Erfolg werden. Das Produkt wird teilweise doppelt besteuert und ist weder vererb- noch kapitalisierbar. Diese Nachteile muss der Gesetzgeber aufheben", sagte Westkamp. Das Neugeschäft wird durch den Boom Ende 2004 sehr wahrscheinlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen: "Wir betrachten 2004 als Ausnahmejahr", sagte Westkamp. "Wir erwarten 2005 ein im Vergleich zu 2003 deutliches Wachstum."
AachenMünchener stellt Komposit-Geschäft auf Wachstum ein
Schaden-Kosten-Quote verringert - Rückläufige Schadenereignisse - Ausstieg aus Industriegeschäft abgeschlossen
Die AachenMünchener hat in ihrer Sachversicherung die Schaden-Kosten-Quote nach HGB erneut gesenkt. Die Combined Ratio verringerte sich von 97,8 Prozent im Vorjahr auf 97,6 Prozent. Grund dafür war eine konsequente Risikopolitik.
Beitragsrückgang
Im Geschäftsjahr 2004 schloss die AachenMünchener den Ausstieg aus dem Industriegeschäft ab und verbuchte deshalb geplant, aber letztmalig, einen Beitragsrückgang. Die gebuchten Bruttobeiträge sanken erwartungsgemäß um 2,9 Prozent auf 1,15 Mrd. €. Der Bruttoneuzugang verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 Prozent auf 184,5 Mio. €.
Mit neuen Produkten mehr Firmenkundengeschäft
Die AachenMünchener richtet sich in ihrem Sachversicherungsgeschäft in 2005 auf ertragreiches Wachstum ein. Nach dem Ausstieg aus dem Industriegeschäft und den dadurch sinkenden Beitragseinnahmen im vergangenen Jahr wird sie in 2005 das Privat- und Firmenkundengeschäft in den Fokus stellen. Das Wachstum wird von einer konsequenten Risikopolitik begleitet. Zwei neue Zielgruppenprodukte für Selbstständige im Gesundheitswesen und Landwirte runden vorerst das Angebot der AachenMünchener für Firmenkunden ab. Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf Verbund- beziehungsweise Bündelprodukte, die einen Rundum-Schutz aus einer Hand bieten. In diesem Jahr wird es unter anderem mit neuen Tarifen in der Kraftfahrzeugversicherung weitere Produktneuerungen geben.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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