AachenMünchener wächst weit besser als der Markt
Der Kompositversicherer erzielte trotz des negativen Branchentrends ein Plus. "Das sind sehr gute Ergebnisse. Wir erzielen seit Jahren kontinuierlich bessere Ergebnisse als die Branche. Das ist eine Leistung, die die AachenMünchener auch optimistisch in die Zukunft blicken lässt", sagte der Vorstandsvorsitzende der AachenMünchener, Michael Westkamp, auf der Bilanzpressekonferenz in Bensberg.
Riester-Produkte und Kfz-Tarif verkaufen sich anhaltend gut
Im angelaufenen Geschäftsjahr 2007 setzt sich der positive Trend sowohl im Leben- wie auch im Kompositgeschäft fort. Die Nachfrage nach Riester-Verträgen ist ungebrochen hoch. Der Absatz von Kraftfahrzeugversicherungen in einem stark umkämpften Markt ist im Vergleich zum Vorjahr um 30.000 Verträge gestiegen. "Die ersten beiden Monate sind viel versprechend angelaufen. Ich bin zuversichtlich, dass die Entwicklung bei der AachenMünchener anhalten wird", sagte Westkamp.
Lebensversicherer: Doppelt so gute Entwicklung wie in der Branche
Die AachenMünchener Lebensversicherung hat im Geschäftsjahr 2006 nahezu doppelt so hohe Wachstumsraten erzielt wie die Branche. Das Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag stieg im Vergleich zum Vorjahr um 26,1 Prozent auf 498,5 Mio. EUR (2005: 395,3 Mio. EUR) . Die Branche erreichte ein Wachstum um 15 Prozent. Das Neugeschäft nach Einmalbeitrag erhöhte sich um 79,3 Prozent auf 173,5 Mio. EUR (2005: 96,8 Mio. EUR) - die Branche schaffte hier 27,4 Prozent. Insgesamt erzielte die AachenMünchener damit ein Neugeschäft von 672 Mio. EUR - ein Plus von 36,6 Prozent (2005: 492,0 Mio. EUR) . Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich um 6,4 Prozent auf 3.691,8 Mrd. EUR - auch hier legte die Branche mit 2,9 Prozent deutlich geringer zu.
Riester-Produkte und WUNSCHPOLICE setzen Erfolgstrend fort
Zwei Produktreihen trugen stark zum Wachstum der AachenMünchener Lebensversicherung bei. Der Absatz von Riester-Verträgen stieg erneut. 2006 wurden mehr als 208.000 Verträge (2005: 142.000) verkauft - ein Plus von 46,5 Prozent. Die Riester-Policen entsprechen einem Neugeschäftsbeitrag von 146,3 Mio. EUR - darin ist die dritte Riesterstufe mit 73,2 Mio. EUR enthalten. Damit festigt die AachenMünchener ihren Platz im Kreis der Marktführer bei der Riester-Rente. 2008 wird erneut und letztmalig die Möglichkeit bestehen, die förderfähigen Beiträge zur Riester-Rente zu erhöhen. Das mit Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes gestartete Universal-Life-Produkt WUNSCHPOLICE wird erfreulich gut von Kunden angenommen. Der Absatz des flexiblen Produktes stieg auf fast 160.000 Stück (2005: 132.448) mit einem Beitrag von 149,5 Mio. EUR (2005: 119,1 Mio. EUR) .
Nettoverzinsung stabil
Der Kapitalanlagebestand ist 2006 um 8,7 Prozent auf 23,8 Mrd. EUR gestiegen (2005: 21,9 Mrd. EUR) . Die stillen Reserven sanken im Vergleich zum Vorjahr durch den Anstieg des Zinsniveaus bei festverzinslichen Wertpapieren auf
300,4 Mio. EUR (Vorjahr 558,2 Mio. EUR) . Die Nettoverzinsung betrug wie im Vorjahr 4,5 Prozent. Den Kunden stellt die AachenMünchener für die Überschussleistung den erhöhten Betrag von 529,6 Mio. EUR (2005: 455,9 Mio. EUR) zur Verfügung. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung betrug 40 Mio. EUR (2005: 44 Mio. EUR) .
Komposit: Beitragsplus gegen negativen Branchentrend
Auch der Kompositversicherer AachenMünchener Versicherung hat sich sehr erfreulich entwickelt. Insgesamt verbuchte das Kompositgeschäft wieder ein Plus bei den Beiträgen von 1,4 Prozent auf 1.156,9 Mio. EUR (2005: 1.141 Mio. EUR) . Die Branche verzeichnete im gleichen Zeitraum ein Minus von 1,1 Prozent.
Vertragswachstum bei Kraftfahrzeugversicherung
Der Zuwachs resultiert maßgeblich aus den Beiträgen der Sach-, Unfall- und Haftpflicht-Versicherungen. Sie erhöhten sich um 3,2 Prozent auf 686,1 Mio. EUR (2005: 665,1 Mio. EUR) - in diesem Bereich legte die Branche nur um 0,8 Prozent zu. In der Kraftfahrzeug-Versicherung verbuchte die AachenMünchener ein Minus von 1 Prozent - die Beiträge betrugen 470,8 Mio. EUR (2005: 475,8 Mio. EUR) . In der Branche fielen die Beiträge im K-Geschäft um 3,8 Prozent. Im umkämpften Kraftfahrtzeug-Kündigungsgeschäft 2006 / 2007 erzielte die AachenMünchener ein Bestandswachstum von rund 6.000 Verträgen. Mit den im Jahr 2006 verkauften Kfz-Versicherungen summiert sich das Bestandswachstum auf 30.000 neue Verträge. Damit ist davon auszugehen, dass der Beitragsabrieb im Kraftfahrzeuggeschäft im aktuellen Geschäftsjahr gestoppt werden kann.
Firmenkundenoffensive zeigt erste Erfolge
Das Gewerbekundengeschäft hat ein Wachstum von 2,4 Prozent. Damit erzielte die im Juli vergangenen Jahres mit neuen und optimierten Produkten gestartete Firmenkundenoffensive erste Erfolge. Dabei bietet die AachenMünchener Produkte für kleinere Betriebe wie etwa Bäcker oder Schuster an. Ebenso ist das Produkt für Gewerbetreibende mit größeren Betrieben attraktiver gestaltet worden. Die ersten Erfolge sollen in laufendem Geschäftsjahr ausgebaut werden.
Combined Ratio weitgehend stabil
Die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) konnte im Vorjahresvergleich weitgehend stabil gehalten werden. Sie liegt nun bei 95,0 Prozent - dies entspricht einem Anstieg um 0,8 Prozentpunkte (2005: 94,2 Prozent). Der Schadenverlauf entwickelte sich günstig, einige Ereignisse wie schwere Hagelunwetter erhöhten aber den Schadenaufwand in der Kraftfahrtzeugversicherung. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg um 19,5 Mio. EUR auf 39,5 Mio. EUR
(2005: 20,0 Mio. EUR) . Der Jahresüberschuss (vor Gewinnabführung) beläuft sich auf 31,1 Mio. EUR
(2005: 132,6 Mio. EUR) . Der hohe Vorjahresgewinn war bedingt durch Bereinigung konzerninterner Beteiligungsstrukturen.
Deutsche Vermögensberatung bleibt Wachstumsmotor
Zum Erfolg der AachenMünchener hat ihr strategischer Partner, die Deutsche Vermögensberatung, ganz entscheidend beigetragen. Sie bleibt mit ihren mehr als 32.000 Vermögensberatern der wichtigste Wachstumsmotor im Leben- und Kompositgeschäft. Am Lebengeschäft der AachenMünchener hat die Deutsche Vermögensberatung einen Neugeschäftsanteil von 82,6 Prozent, in der Sachversicherung beläuft sich der Anteil auf 48,7 Prozent. "Von der Ausrichtung der AachenMünchener auf die Ausschließlichkeit mit der Deutschen Vermögensberatung wird ein weiterer Wachstumsimpuls ausgehen. Wir konzentrieren unsere Produkte und unseren Service künftig nur noch auf einen Vertriebspartner - dies wird die ohnehin überaus erfolgreiche strategische Partnerschaft weiter vertiefen. Wir danken der Deutschen Vermögensberatung für ihren großartigen Einsatz", sagte Westkamp.
Eigener Vertrieb besser als Branche
Aber auch der eigene Vertrieb arbeitete besser als die Branche. Die AachenMünchener Beratungs- und Serviceorganisation erzielte im Geschäft mit Lebensversicherungen ein Plus im Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag von 19,3 Prozent und damit über 4 Prozentpunkte mehr als die Branche. Auch im umkämpften Kompositbereich verlor sie nur 1,2 Prozent und entwickelt sich damit Branchenkonform. "Wir überführen die AMBuS aus einer starken Position in die Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG. Die Vermittler und Angestellten der AMBuS werden dort ihren Erfolg noch ausbauen können", sagte Westkamp.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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