Bilanzen vorgelegt: Höhere Dividenden bei allen Volksfürsorge-Gesellschaften
Der in 1997 von der Gesellschaft erzielte Jahresüberschuß betrug 97,3 Mio. DM (Vorjahr: 90,8 Mio. DM). Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr von 0,5 Mio. DM und der Einstellung von 20,0 Mio. DM (Vorjahr 25,0 Mio. DM) in die Gewinnrücklagen ergab sich ein Bilanzgewinn von 77,8 Mio. DM (Vorjahr: 66,5 Mio. DM).
Die Volksfürsorge Holding steigerte in 1997 ihre Erträge um 24 % auf 195 Mio. DM. Das Anlagevermögen erhöhte sich um 4,8 % auf 1.13 Mrd. DM. Der größte Teil des Anlagevermögens entfiel mit 715 Mio. DM (Vorjahr: 649 Mio. DM) auf Anteile an verbundenen Unternehmen.
Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG
Die Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG (Grundkapital 220 Mio. DM) zahlt nach Beschluß der Hauptversammlung 1997 eine erhöhte Dividende von 15 DM (Vorjahr: 12,50 DM) je 50-DM-Aktie an den Aktionär, die Volksfürsorge Holding AG.
Der Jahresüberschuß der Volksfürsorge Leben in 1997 betrug 91 Mio. DM (Vorjahr: 80 Mio. DM). Nach Einstellung von 25 Mio. DM (Vorjahr: 30 Mio. DM) in die Gewinnrücklagen ergab sich ein Bilanzgewinn von 66 Mio. DM (Vorjahr: 50 Mio. DM), der voll ausgeschüttet wurde.
Mit dem eingelösten Neuzugang, der beim laufenden Jahresbeitrag mit 375,8 Mio. DM nur um knapp 1 % unter dem Vorjahreswert lag, ist die Gesellschaft zufrieden. Die Branche verzeichnete ein Minus von 2,2 %. Besonders erfreut ist die Volksfürsorge über die wachsende Stabilität der abgeschlossenen Verträge. Die Stornoquote ging auf 5,7 % (Vorjahr: 6,0 %) zurück. Der laufende Jahresbeitrag des Bestandes hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 3,7 Mrd. DM erhöht. Die gebuchten Bruttobeiträge verzeichneten einen Zuwachs von rd. 1 % auf mehr als 3,8 Mrd. DM.
Sehr erfolgreich war in 1997 der Kapitalanlagebereich. Die Erträge aus Kapitalanlagen stiegen um 10,6 % auf 3 Mrd. DM (Vorjahr: 2,7 Mrd. DM). Dabei beliefen sich die außerordentlichen Erträge auf 237,3 Mio. DM (Vorjahr: 155,2 Mio. DM). Davon entfielen über 200 Mio. DM auf Kursgewinne aus Aktien.
Von den 38,3 Mrd. DM Kapitalanlagen (Buchwerte) entfielen zum 31.12.1997 rd. 15,3 Mrd. DM auf Grundstücke, festverzinsliche Wertpapiere und Dividendenwerte. Deren Zeitwert lag bei 20,1 Mrd. DM. Somit errechneten sich Bewertungsreserven von 4,8 Mrd. DM. Bezogen auf die gesamten Kapitalanlagen betrugen damit die Bewertungsreserven zum Bilanzstichtag 12,5 %.
Die gesamten Leistungen für die Kunden stiegen um 6,8 % auf ein Volumen von über 5,7 Mrd. DM (Vorjahr: 5,4 Mrd. DM). Die Guthaben der Versicherungsnehmer stiegen auf 39,0 Mrd. DM (Vorjahr: 37,3 Mrd. DM).
Kräftig gestiegen ist der Rohüberschuß. Er übertraf mit 1,5 Mrd. DM das Vorjahresergebnis um 247 Mio. DM (plus 19,7 %). Hiervon wurde der Rückstellung für Beitragsrückerstattung ein Betrag von 1,4 Mrd. DM zugeführt (plus 20,1 %). Dies ist der höchste Wert in der Geschichte der Volksfürsorge Leben. Insgesamt erreicht die Überschußbeteiligung bei der Volksfürsorge Leben unter den Service-Versicherern einen vorderen Rang.
Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG
Auch die Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG zahlt nach Beschluß der Hauptversammlung für 1997 eine höhere Dividende von 15 DM (Vorjahr: 12,50 DM) für die 50-DM-Aktie. Der von der Volksfürsorge Sach erzielte Jahresüberschuß lag bei 61,2 Mio. DM (Vorjahr: 48 Mio. DM). 15 Mio. DM (Vorjahr: 13 Mio. DM) wurden in die Gewinnrücklagen eingestellt. Vom Bilanzgewinn gingen 46,2 Mio. DM (Vorjahr: 35 Mio. DM) als Dividende an die Aktionäre.
Die Beitragseinnahmen des Neugeschäfts lagen mit 168 Mio. DM um 15,8 % über dem Vorjahreswert. Die Anzahl der neu abgeschlossenen Verträge stieg um 15,8 % auf 353.000 Stück. Davon entfielen auf die Kraftfahrtversicherung allein 200.000 (plus 36,2 %). Bedingt durch das ermäßigte Beitragsniveau in der Kraftfahrt-Versicherung - die Volksfürsorge Sach ist einer der preisgünstigsten Kraftfahrtversicherer -lagen die gesamten Beitragseinnahmen mit 1,17 Mrd. DM nur leicht unter dem Vorjahreswert (1,19 Mrd. DM).
Die Bruttoaufwendungen für Geschäftsjahresschäden haben sich wiederum leicht ermäßigt und betrugen 885 Mio. DM (minus 1,6 %). Die Anzahl der gemeldeten Schäden ging nochmals auf 595.000 (minus 0,7 %) zurück. Das gesamte versicherungstechnische Ergebnis der Volksfürsorge Sach weist sowohl vor als auch nach Schwankungsrückstellung schwarze Zahlen auf.
1998: Neugeschäft mit Plus
Das Neugeschäft der Volksfürsorge Leben und Sach hat sich in den ersten zwei Monaten des Jahres 1998 wiederum leicht belebt.
Die Volksfürsorge Leben konnte beim laufenden Jahresbeitrag der eingelösten Versicherungsscheine und sonstigen Erhöhungen mit 31 Mio. DM ein Plus von 4,6 % erreichen. Die Stückzahl des Neugeschäfts stieg um über 5.000 auf rd. 26.000 Stück (plus 24 %). Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich um 1 % auf 631 Mio. DM.
In der Volksfürsorge Sach verlief das Neugeschäft im Januar / Februar 1998 mit rd. 60.000 neuen Verträgen (plus 15 %) wieder sehr erfreulich. Allein die Kraftfahrtversicherung verzeichnete mit ca. 31.000 Stück einen Zuwachs von 14 %. Auch die Privathaftpflichtversicherung legte mit 11.000 neuen Verträgen um 30 % zu. Die Beitragseinnahmen des Neugeschäfts lagen mit 26,3 Mio. DM auf Vorjahresniveau. Die Schadenentwicklung ist mit 75.000 Stück (minus 3 %) zu Beginn des Jahres 1998 weiter rückläufig.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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