Deutliches Wachstum und steigende Überschüsse

04.08.2004 | München/Dortmund
"Ein stabiles Wachstum über dem Branchendurchschnitt in vielen Sparten, sichere und stark wachsende Kapitalanlagen sowie deutlich verbesserte Überschüsse - für die Continentale war 2003 ein sehr gutes Jahr." Diese Bilanz zog Rolf Bauer, Vorstandsvorsitzender des Versicherungsverbundes Die Continentale.

Die Beitragseinnahmen des Verbundes stiegen um 5,3 Prozent auf 2,26 Milliarden Euro - gegenüber einem Wachstum des gesamten Marktes von 4,2 Prozent. Im Verbundwert ist die Mannheimer Krankenversicherung für die Jahre 2002 (114 Millionen Euro) und 2003 (122 Millionen Euro) enthalten, an der die Continentale im August 2003 die Mehrheit übernahm. Die Kapitalanlagen der Continentale stiegen um 8 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Der Bruttoüberschuss des Verbundes wuchs sogar um 24 Prozent auf 264 Millionen Euro.

Die bereits bestehende Mehrheitsbeteiligung der Continentale an der Münchner Kapitalanlage AG wurde auf 100 Prozent ausgebaut. Der Versicherungsverbund besteht in Deutschland aus 8 Versicherern und einer Kapitalanlagegesellschaft.

Von der sicherheitsorientierten Kapitalanlagestrategie haben alle Unternehmen des Verbundes auch im Jahr 2003 profitiert. Hierdurch konnten erneut Verzinsungen realisiert werden, die zur absoluten Spitze der Branche gehören. Abschreibungen und stille Lasten waren - wie bereits in den Vorjahren - nur von untergeordneter Bedeutung. Auch die Stress-Tests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) haben alle Verbundunternehmen bestanden.

Die Continentale Krankenversicherung a.G., Dortmund, und die Europa Krankenversicherung AG, Köln, die im Geschäftsfeld Krankenversicherung gemeinsam agieren, steigerten ihre Beitragseinnahmen im Jahr 2003 um 4,9 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro. Dagegen stiegen die Leistungen nur um 4,1 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Die Verwaltungskostenquote der Unternehmen blieb mit 2,9 Prozent niedrig - der Branchendurchschnitt liegt bei 3,1 Prozent. Die Kapitalanlagen der beiden Gesellschaften stiegen um 9,1 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Mit 5,4 Prozent konnte eine hervorragende Verzinsung erzielt werden - deutlich über dem Branchenniveau von 4,8 Prozent. Der Bruttoüberschuss stieg um 58 Prozent auf 117 Millionen Euro. An die Versicherten konnten über Beitragsrückerstattungen und Pauschalleistungen rund 150 Millionen Euro zurückfließen.

Ihre Offensive bei Zusatzversicherungen hat die Continentale Krankenversicherung im Jahr 2003 und auch im ersten Halbjahr 2004 fortgesetzt. Nachdem bereits im Jahr 2003 die Versicherten des Zusatztarifs CE1Plus in den Genuss einer Pauschalleistung bei Leistungsfreiheit kamen, ist dies seit 2004 auch für die Versicherten des Tarifs CE2Plus der Fall. Das Geschäft mit Zusatzversicherungen verläuft insgesamt sehr positiv. "Die Vermittler honorieren dabei nicht nur unsere leistungsstarken Produkte, sondern auch unsere sehr frühzeitige Absage an Kooperationen mit den gesetzlichen Krankenkassen", so Rolf Bauer. Die Continentale lehnt den Vertrieb von Zusatzversicherungen über Krankenkassen als wettbewerbs- und verbraucherfeindlich ab.

Bei der Mannheimer Krankenversicherung AG, Mannheim, stiegen die Beitragseinnahmen um 7,3 Prozent auf 122 Millionen Euro; die Leistungen um 9,7 Prozent auf 98,5 Millionen Euro. Die Kapitalanlagen dieser Gesellschaft nahmen um 23,9 Prozent auf 219 Millionen Euro zu. Nach einer umfassenden Umstrukturierung der Kapitalanlagen wurde eine Nettoverzinsung von 1,3 Prozent erzielt. Nach 7,2 Millionen Euro stillen Lasten im Vorjahr bestand zum Jahresende 2003 eine saldierte stille Reserve in Höhe von 100.000 Euro auf den Kapitalanlagen. Der Stresstest der BaFin wurde bestanden. Der Bruttoüberschuss lag bei 250.000 Euro.

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2003 blickt auch der Münchener Serviceversicherer Continentale Lebensversicherung a.G. zurück. Das Unternehmen steigerte seine Beitragseinnahmen um 5,1 Prozent auf 430 Millionen Euro. Damit übertraf die Continentale Lebensversicherung das Branchenwachstum von 4,1 Prozent deutlich. Die Kapitalanlagen des Versicherers stiegen um 3,1 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Die Nettoverzinsung belief sich auf 5,7 Prozent. Abschreibungen und stille Lasten auf Wertpapieranlagen fielen erneut nicht an. Nachhaltig gesichert hat die Continentale ihren Spitzenplatz in der Gesamtverzinsung. Zwar musste sie, wie fast alle Lebensversicherer, wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase an den Kapitalmärkten die Gesamtverzinsung senken - mit 5,1 Prozent für Kapitallebensversicherungen gehört sie aber zur absoluten Spitze der Branche. Der Bruttoüberschuss der Continentale Lebensversicherung erhöhte sich um 3,7 Prozent auf 78 Millionen Euro. Die Verwaltungskostenquote lag mit 2,9 Prozent unter dem Branchendurchschnitt von 3,1 Prozent.

Der Kölner Direktversicherer Europa Lebensversicherung AG steigerte die Beitragseinnahmen um 9 Prozent auf 198 Millionen Euro. Der Versicherungsbestand stieg um 9,9 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro Versicherungssumme. Erfreulich ist auch die Entwicklung der Kapitalanlagen: Sie wuchsen um 12,9 Prozent auf 859 Millionen Euro, die Nettoverzinsung belief sich auf 5,9 Prozent. Abschreibungen und stille Lasten waren auch hier kein Thema. Mit 6 Prozent Gesamtverzinsung für Kapitallebensversicherungen nimmt die Europa Lebensversicherung wieder einen Platz unter den Top 5 der Branche ein. Der Bruttoüberschuss der Europa Lebensversicherung betrug 52 Millionen Euro - 10,9 Prozent mehr als 2002.

Ein überdurchschnittliches Wachstum der Beitragseinnahmen konnte auch die Continentale Sachversicherung AG in Dortmund verbuchen - sie stiegen um 5,6 Prozent auf 268 Millionen Euro. Besonders erfolgreich verlief das Jahr bei Haftpflichtversicherungen: Mit einer Steigerung von 9,3 Prozent wurde das Branchenwachstum von 3 Prozent sehr deutlich übertroffen. Die Kapitalanlagen der Continentale Sachversicherung stiegen um 6,7 Prozent auf 403 Millionen Euro; der Bruttoüberschuss sank von 7,5 auf rund 5 Millionen Euro.

Die Beitragseinnahmen des Direktversicherers Europa Sachversicherung AG, Köln, blieben mit 85 Millionen Euro relativ stabil. Die Kapitalanlagen stiegen um 17,9 Prozent auf 86 Millionen Euro. Der Bruttoüberschuss sank von 4 auf 2 Millionen Euro.

Sehr erfolgreich verlief das Jahr 2003 für die deutsche internet versicherung ag, Dortmund, Deutschlands ersten reinen Internetversicherer. Die Beitragseinnahmen konnten um 170 Prozent auf 1,9 Millionen Euro gesteigert werden. Die anfänglichen Verluste der Neugründung gehen hingegen zurück. Nach einem Minus von 290.000 Euro im Jahr 2002 waren es 2003 nur noch 210.000 Euro.

Einen kräftigen Aufschwung gab es bei der Münchner Kapitalanlage AG, München. Das Fondsvermögen in Publikumsfonds stieg um 12,1 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro. Der Bruttoüberschuss der Gesellschaft stieg aufgrund einer Sonderausschüttung der Luxemburger Tochter MK Luxinvest besonders kräftig von 3,5 auf 9,6 Millionen Euro.

Quelle: Pressemeldung Der Versicherungsverbund Die Continentale

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