Dialog: Wachstum über Branchenschnitt

15.04.2008 | Köln
2007 war für die Dialog Lebensversicherungs-AG trotz eines stagnierenden Marktes wieder ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Im Kerngeschäft, der Risikolebensversicherung, hat das zur AMB Generali Gruppe gehörende Unternehmen seinen Marktanteil von 6,43 % im Vorjahr auf 6,69 % per 31. Dezember 2007 ausgebaut. Seitdem konnte der Wert in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres noch weiter gesteigert werden.

Damit werden die Ergebnisse einer neuen Studie von psychonomics , "Marktanteile der Versicherer im Vertriebskanal Makler", sowie aus Maklerumfragen von AssCompact Trends und experten-netzwerk bestätigt, wonach die Dialog mit großem Abstand Deutschlands beliebtester Risikoversicherer ist. Während der Lebensversicherungsmarkt 2007 insgesamt stagnierte, konnte die Dialog im Neugeschäft das hervorragende Ergebnis des Vorjahres weiter ausbauen. Die laufenden Beiträge im policierten Neugeschäft nahmen um 2,3 % auf 31,50 Mio. EUR (Vj. 30,78 Mio. EUR) zu, die Versicherungssumme wuchs um 1,1 % auf 5.584,71 Mio. EUR (Vj. 5.525,40 Mio. EUR). Das erhöhte Neugeschäft ging mit einem kräftigen Anstieg der gebuchten Beitragseinnahmen einher. Sie nahmen gegenüber dem Vorjahr um 11,2 % von 156,42 Mio. EUR auf 173,94 Mio. EUR zu. Während der Markt in der Beitragssumme um 3,5 % zurückfiel, konnte die Dialog ein Wachstum von 3,4 % von 541,99 Mio. EUR auf 560,39 Mio. EUR erzielen.

Vertriebsvorstand Rüdiger R. Burchardi zeigt sich mit den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2007 zufrieden: "In einem stagnierenden Umfeld konnten wir uns erfolgreich behaupten. Unsere hohen Marktanteilsgewinne zeigen, wie stark unsere Stellung im Maklergeschäft ist. Immer mehr Makler in den Märkten Deutschland und Österreich suchen die Zusammenarbeit mit uns. Ausschlaggebend hierfür sind unsere bedarfsgerechten Produkte mit ihrem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis und unser hervorragender Service."

Hohes Wachstum im Versicherungsbestand

Ein hohes Wachstum gab es im Bestand. Durch das gute Neugeschäft wurden Abgänge deutlich überkompensiert. Insgesamt stieg die Zahl der Versicherungen um 9,8 % auf 299.090 (Vj. 272.394) und hat inzwischen die 300.000-er Marke überschritten. Die Versicherungssumme lag bei 28.530,20 Mio. EUR und damit um 14,5 % über dem Vorjahreswert von 24.920,58 Mio. EUR.

Die Zahl der Versicherungsfälle lag nahezu auf dem Niveau des Jahres 2006. Insgesamt wurden 35,10 Mio. EUR (Vj. 34,19 Mio. EUR) an Leistungen erbracht. Dies bedeutet einen Anstieg der Aufwendungen für Versicherungsfälle (brutto) um 2,7 %. Für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle wurden 5,52 Mio. EUR (Vj. 1,88 Mio. EUR) zurückgestellt.

Stetiger Anstieg der Kapitalanlagen, deutlich höheres Kapitalanlageergebnis

Der Bestand an Kapitalanlagen - ohne Anlagestock der Fondsgebundenen Rentenversicherung - wuchs 2007 um 7,1 % auf 374,62 Mio. EUR gegenüber 349,72 Mio. EUR im Vorjahr. 2,10 Mio. EUR wurden in einen neuen Immobilienfonds angelegt. Die Neu- und Wiederanlage festverzinslicher Wertpapiere erfolgte überwiegend in Rententitel (Namensschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen) erstklassiger Bonität. Das erhöhte Kapitalanlagevolumen führte in Verbindung mit dem gestiegenen Zinsniveau zu einer Zunahme der laufenden Erträge auf 17,06 Mio. EUR gegenüber 16,02 Mio. EUR im Vorjahr. Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen lag mit 16,38 Mio. EUR um 6,8 % über dem Wert des Jahres 2006 (15,34 Mio. EUR). Die Nettoverzinsung blieb mit 4,52 % (Vj. 4,53 %) nahezu unverändert.

Anstieg der Kosten durch gewachsenes Neugeschäft

Einen Anstieg gab es bei den Kosten, vor allem hervorgerufen durch die höheren Provisionsaufwendungen als Folge des in den letzten Jahren kräftig gewachsenen Neugeschäfts. So nahm die Abschlusskostenquote von 3,20 % auf 3,31 % zu. Zwar stiegen auch die Verwaltungskosten an, doch in Bezug auf die gebuchten Beiträge sank der Wert von 2,84 % auf 2,64 %. Die Verwaltungskostenquote gehört damit zu den niedrigsten im Markt.

Rohüberschuss um 7,5 % gesteigert

Der Rohüberschuss nach Steuern konnte ein weiteres Mal gesteigert werden. Mit 95,93 Mio. EUR liegt er um 7,5 % über dem Vorjahreswert von 89,21 Mio. EUR. Auch 2007 wurden die Versicherungsnehmer wieder angemessen an den Überschüssen beteiligt. Ihnen wurden insgesamt 82,22 Mio. EUR (Vj. 81,64 Mio. EUR) als Sofortüberschuss zur Beitragsverrechnung und als Direktgutschrift zur Erhöhung der Überschussanteilguthaben gutgeschrieben. Hiervon profitieren die Kunden in Form reduzierter Beiträge. Die Überschussbeteiligung beträgt unverändert 4,3 %. Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung wurden 7,71 Mio. EUR (Vj. 9,70 Mio. EUR) zugeführt. Das Geschäftsjahr 2007 schließt wie das Jahr 2006 mit einem Jahresergebnis vor Gewinn verwendung in Höhe von 6,0 Mio. EUR.

Positive Perspektive für das Jahr 2008

Für das Jahr 2008 erwartet Vorstandsmitglied Rüdiger R. Burchardi trotz einer steigenden Zahl von Anbietern und eines sich weiter verschärfenden Wettbewerbs mit hohem Margendruck wiederum eine positive Geschäftsentwicklung. "Wir werden uns am Markt, auch durch einen weiteren Ausbau unserer Vertriebsorganisation, weiter erfolgreich behaupten und dabei unsere Potenziale und Innovationskräfte verstärkt nutzen. Mit der Einführung neuer, attraktiver Produkte wird unsere Marktposition eine weitere Stärkung erfahren. Durch gezielte Ansprache neuer Maklergruppen werden wir die Zahl unserer Vertriebspartner erhöhen und bestehende Verbindungen intensivieren. Die Marktfähigkeit unserer Produkte und unser exzellenter Service sind der Schlüssel für unseren Geschäftserfolg."

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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