Die Deutsche Bank bietet ETFs auf fallende Märkte und globale Dividendenstrategien

13.06.2007 | Frankfurt am Main
Die Deutsche Bank bietet mit db x-trackers Exchange Traded Funds (ETFs) erstmals und exklusiv in Deutschland ETFs auf fallende Märkte und globale Dividendenstrategien an. Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) bietet ab dem 14. Juni 2007 mit dem Xetra Listing an der Deutschen Börse in Frankfurt fünf neue db x-trackers Exchange Traded Funds an. Zum ersten Mal in Deutschland werden damit auch 2 ETFs angeboten mit denen Anleger auf fallende Märkte setzen können. Hierzu wird exklusiv ein ETF auf den SHORTDAX" Index und der erste ETF auf den DJ EURO STOXX 50" SHORT Index gelistet.

Des Weiteren werden ETFs begeben auf den DJ EURO STOXX SELECT DIVIDEND" 30 Index, exklusiv auf den DJ STOXX" GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 Index und den FTSE100 Index.

"Mit den beiden ETFs auf Shortindizes eröffnet die Deutsche Bank Anlegern in Deutschland über db x-trackers ETFs zum ersten Mal die Möglichkeit, 1 zu 1 mit einem Fonds auf fallende Märkte zu setzen. Somit können Anleger kurzfristig auf sinkende Aktienkurse setzen oder gesamte Wertpapierbestände diversifizieren ohne ein Derivat einzusetzen", sagt Thorsten Michalik, Head of Exchange Traded Funds bei der Deutschen Bank.

Mit dem db x-trackers DJ EURO STOXX SELECT DIVIDEND" 30 ETF wird ein Produkt auf einen Index angeboten, der die Wertentwicklung des DJ EURO STOXX50" Index in den letzten sieben Jahre im Durchschnitt um 16% geschlagen hat. Mit dem exklusiven ETF auf den DJ STOXX" GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 Index wird diese Strategie erstmals in Deutschland auf eine globale Aktienauswahl begeben.

Die fünf ETFs sind die ersten ETFs aus einer Serie von über 40 ETFs die die Deutsche Bank in den kommenden Wochen auf Xetra listen wird. Zusammen mit den acht bestehenden db x-trackers ETFs wird sich die Deutsche Bank gemessen an der Zahl der angebotenen ETFs auf Platz drei in Europa positionieren. Die neuen db x-tracker ETFs decken Indizes auf mehrere Anlageklassen ab - Aktien, Schuldverschreibungen, Geldmarkt- und Kreditprodukte sowie Rohstoffe.

Das Wachstum des ETF-Markts in Europa spiegelt die starke Nachfrage privater und institutioneller Investoren nach passiven Anlageinstrumenten wider, die in ihrer Gesamtkostenquote attraktiv und durch das Börsenlisting leicht zugänglich sind. db x-trackers ETFs stehen bereits privaten Investoren in Deutschland neben dem Börsenhandel im Rahmen von monatlichen Sparplänen zur Verfügung.

Garth Ritchie, Head of Equities der Deutschen Bank in Europa, erklärt dazu: "Derzeit bauen wir das ETF-Geschäft konsequent aus, denn die Deutsche Bank möchte sich als ein führender Anbieter auf dem europäischen Markt positionieren. Wir verfügen über das Market Making-, Strukturierungs- und Index Trading-Potenzial, um sowohl Privatanlegern als auch institutionellen Investoren eine attraktive Palette innovativer Produkte zu optimalen Preisen anbieten zu können."

ETFs wurden 1993 in den USA und 2000 in Europa eingeführt. Derzeit sind mehr als 900 ETFs weltweit mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 490 Mrd. € an der Börse notiert. In Europa gibt es mehr als 300 ETFs mit einem verwalteten Vermögen von etwa 80 Mrd. €. Den Prognosen breiter Kreise zufolge werden die in ETFs investierten Vermögenswerte bis 2011 auf mehr als 1.500 Mrd. € ansteigen.

Quelle: Pressemeldung Deutsche Bank AG

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