HSBC Trinkaus & Burkhardt mit Ergebnissprung

30.07.2003 | Düsseldorf
Trotz ungünstiger ökonomischer Rahmenbedingungen in Deutschland, die nach wie vor die Ertragskraft der Banken belasten, hat HSBC Trinkaus & Burkhardt im ersten Halbjahr 2003 das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum kräftig gesteigert, und zwar um 49,3 % von 28,4 Mio auf 42,4 Mio Euro. Dabei hat sich der bereits sehr positive Trend des ersten Quartals im zweiten Quartal noch einmal beschleunigt.

Das Betriebsergebnis stieg verglichen mit dem jeweiligen Vorjahresquartal im ersten Vierteljahr um 25 % auf 18,0 Mio Euro und im zweiten Vierteljahr um 74,3 % auf 24,4 Mio Euro. Der Gewinn nach Steuern legte im ersten Halbjahr um 18,5 % auf 21,1 Mio Euro zu und das Ergebnis je Aktie verbesserte sich um 19,1 % auf 0,81 Euro.

Vier Trends sind für diese erfreuliche Entwicklung im ersten Halbjahr 2003 ausschlaggebend: · Ausgezeichnete Handelsergebnisse: Das Handelsergebnis ist kräftig von 7,9 Mio auf 27,4 Mio Euro gestiegen. Sowohl die Zins- als auch die Aktienhandelsbereiche trugen dazu bei, während der Devisenhandel ein leicht negatives Ergebnis auswies.

Besonders erfolgreich agierte der Aktienderivatehandel, dessen Ergebnisbeitrag in einem labilen Börsenumfeld die Erwartungen deutlich übertreffen konnte.

· Robustes Kundengeschäft: Das Firmenkundengeschäft lieferte erneut den höchsten Ergebnisbeitrag aller Segmente, wenn auch das hohe Vorjahresniveau nicht ganz erreicht wurde. In den beiden Kundensegmenten mit besonders enger Verbindung zu der Kapitalmarktentwicklung - dem Geschäft mit vermögenden Privatkunden und mit institutionellen Kunden - ergab sich ein uneinheitliches, aber insgesamt zufrieden stellendes Bild. Der Ergebnisbeitrag aus dem Privatkundengeschäft konnte gegenüber Vorjahr und Vorquartal leicht gesteigert werden, während im Geschäft mit institutionellen Kunden zwar das Vorquartal übertroffen wurde, aber das gute Vorjahresergebnis nicht wiederholt wurde. Insgesamt nahm im ersten Halbjahr der Provisionsüberschuss um 3,9 % auf 93,4 Mio Euro ab und der Zinsüberschuss um 10,2 % auf 37,9 Mio Euro zu.

· Strikte Kostenkontrolle: Die im Vorjahr eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen schlagen sich besonders in einer Reduzierung der anderen Verwaltungsaufwendungen um 3,5 % auf 33,3 Mio Euro nieder; die Kostenreduzierungen werden mit einer Anpassung der Kapazitäten an geschrumpfte Geschäftsvolumina konsequent fort- 2 - geführt. Höhere ergebnisabhängige Bezüge führten jedoch insgesamt zu einem Anstieg des gesamten Verwaltungsaufwands um 3,2 % auf 115,5 Mio Euro.

· Effizientes Management der Kreditrisiken: Die wirtschaftliche Lage vieler deutscher Unternehmen ist nach wie vor schwierig. Es zeichnet sich kein Rückgang der Insolvenzrate und damit keine Entspannung auf der Kreditrisikoseite ab. Vor diesem Hintergrund lag die Risikovorsorge im Kreditgeschäft mit 2,5 Mio Euro weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Dank einer konservativen Risikopolitik mit strengen Maßstäben bei der Übernahme von Kreditrisiken konnten große Ausfälle vermieden werden.

Die Konzernbilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2002 um 4,8 % auf 11,67 Mrd Euro. Die Eigenmittelquote gemäß BIZ erreichte Ende Juni 11,1 %, davon entfielen 7,9 % auf die Kernkapitalquote.

Die persönlich haftenden Gesellschafter blicken mit Zuversicht auf das zweite Halbjahr.

Ausschlaggebend ist die Beibehaltung der eingeschlagenen Strategie mit der klaren Fokussierung auf die anspruchsvollen Bedürfnisse der drei Zielgruppen - Firmenkunden, vermögende Privatkunden und institutionelle Investoren. Die Höhe der Ergebnissteigerung ist allerdings abhängig von einer nachhaltigen Stimmungsaufhellung an den Kapitalmärkten wegen des hohen Anteils der Provisions- und Eigenhandelsergebnisse an den Gesamterlösen der Bank. Von besonderer Bedeutung ist auch ein weiterhin vorsichtiges Kreditrisikomanagement zur Begrenzung der Kreditrisikokosten. Unter diesen Voraussetzungen rechnen die persönlich haftenden Gesellschafter damit, die Ergebnisziele zu erreichen. Die Aktionäre der Bank sollen dann im Sinne einer ergebnisorientierten Ausschüttungspolitik an dem höheren Gewinn beteiligt werden.

Düsseldorf, im Juli 200

Quelle: Pressemeldung HSBC Trinkaus & Burkhardt AG

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