Starkes Beitragswachstum - 2008 wieder ein erfolgreiches Geschäftsjahr für die Dialog
Erstmals wurde die Marke von 300.000 Versicherungsverträgen überschritten. Rüdiger R. Burchardi, Vorstand für Vertrieb und Marketing, äußert sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: "Als führender Spezialversicherer für biometrische Risiken bieten wir in unseren Märkten Deutschland und Österreich top-bewertete Risikolebensversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen an. Immer mehr Makler erkennen die Qualität und vielseitige Einsetzbarkeit unserer Produkte und profitieren von unserem mehrfach ausgezeichneten Service. Die Zufriedenheit unserer Vertriebspartner und ihre ständig steigende Zahl sind ausschlaggebend für unser ertragreiches Wachstum."
Als Folge der in der zweiten Jahreshälfte einsetzenden Finanz- und Wirtschaftskrise war der Markt in der Risikolebensversicherung, dem Hauptgeschäftsfeld der Dialog, stark rückläufig. Dies beeinträchtigte naturgemäß die Neugeschäftsentwicklung. In der Stückzahl gab es eine Abnahme um 14,5 % von 44.519 auf 38.047 policierte Verträge, in der Versicherungssumme um 13,6 % von 5.584,71 Mio. Euro auf 4.827,59 Mio. Euro und im laufenden Beitrag um 14,3 % von 31,50 Mio. Euro auf 27,00 Mio. Euro. Das kräftige Beitragswachstum beweist jedoch die dauerhafte Marktstärke der Dialog. Hier wirken sich nicht allein das aktuelle Neugeschäft, sondern die guten Neugeschäftszahlen der vergangenen Jahre und der junge Bestand mit wenig Vertragsabläufen aus.
Hohes Wachstum im Bestand
Im Versicherungsbestand konnte 2008 erneut ein hohes Wachstum erreicht werden. Die gesamte Versicherungssumme stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,2 % von 28.530,20 Mio. Euro auf 31.164,52 Mio. Euro an. Die Anzahl der Versicherungsverträge im Bestand lag bei 316.991 und damit um 6,3 % über dem Vorjahreswert von 298.262.
Stabiles Kapitalanlageergebnis
Der Bestand an Kapitalanlagen betrug im Geschäftsjahr 436,1 Mio. Euro. Die Neu- und Wiederanlagen festverzinslicher Wertpapiere erfolgten ausschließlich in Rententitel (Namensschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen) erstklassiger Bonität. 3,1 Mio. Euro wurden neu in Immobilienfonds angelegt. Der Aktienbestand wurde bereits im Dezember 2007 vollständig veräußert, so dass die Dialog als eines der wenigen Unternehmen der Branche ein gegenüber den Schwankungen des Kapitalmarkts relativ wenig exponiertes Kapitalanlageportfolio besitzt.
Das umsichtige Kapitalanlagemanagement erbrachte ein Nettoergebnis aus Kapitalanlagen in Höhe von 17,74 Mio. Euro. Damit ergibt sich eine Nettoverzinsung von 4,38 % (Vorjahr 4,52 %).
Höhere Kosten
Die Abschlusskosten nahmen um 1,3 % von 18,54 Mio. Euro auf 18,77 Mio. Euro zu. Die Erhöhung ist in erster Linie auf den personellen Ausbau der Vertriebsorganisation sowie die Provisionsaufwendungen zurückzuführen. Da die Dialog für ihr Hauptprodukt Risikoleben die Provisionen nicht im Abschlussjahr, sondern während der Vertragslaufzeiten als laufende Courtage vergütet, ergeben sich bei gesunkenem Neugeschäft und wachsendem Bestand höhere Kosten. Die Abschlusskostenquote bemisst sich als Verhältnis der Aufwendungen zur Beitragssumme des Neugeschäfts. Da dieses im Berichtsjahr rückläufig war, erhöhte sich die Quote von 3,31 % im Vorjahr auf 3,93 % im Berichtsjahr.
Die Verwaltungskosten nahmen um 26,7 % von 4,59 Mio. Euro auf 5,81 Mio. Euro zu. Hauptursache für diesen Anstieg sind die Aufwendungen für ein neues Verwaltungssystem, daneben wirkten sich auch allgemeine Kostensteigerungen und tarifliche Lohnerhöhungen aus. Der Anteil der Verwaltungskosten an den gebuchten Beiträgen nahm von 2,64 % auf 3,09 % zu. Die Verwaltungskostenquote liegt damit im Bereich des Branchenniveaus.
Rohüberschuss um 24,6 % gesteigert
Der Rohüberschuss nach Steuern konnte kräftig gesteigert werden. Mit 119,57 Mio. Euro liegt er um 24,6 % über dem Vorjahreswert von 95,93 Mio. Euro. Von dem Überschuss gingen 89,18 Mio. Euro (Vorjahr 82,22 Mio. Euro) als Direktgutschrift an die Versicherungsnehmer. Die Überschussbeteiligung beträgt unverändert 4,3 %. Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung wurden 23,39 Mio. Euro (Vorjahr 7,71 Mio. Euro) zugeführt. Das Geschäftsjahr schließt mit einem um 1 Mio. Euro über dem Vorjahreswert liegenden Jahresergebnis in Höhe von 7,0 Mio. Euro.
Prognose für das Jahr 2009 verhalten optimistisch
Der Lebensversicherungsmarkt ist durch eine wachsende Zahl von Anbietern, einen starken Verdrängungswettbewerb und einen hohen Margendruck gekennzeichnet. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen hat sich das Geschäft der Dialog nach einem schleppenden Jahresbeginn in den Monaten März und April des laufenden Jahres positiv entwickelt. Die Perspektive für das Gesamtjahr beurteilt Vorstandsmitglied Rüdiger R. Burchardi verhalten optimistisch: "Der Bedarf an hochwertigen Vorsorgelösungen mit einem attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis ist groß, doch die Liquidität der privaten Haushalte ist gesunken und die aktuelle Wirtschaftskrise bremst die Abschlussfreudigkeit. Aber auch in diesem schwierigen Umfeld wird sich die Dialog erfolgreich behaupten. Immer mehr Makler erkennen die Vorteile, die ihnen unsere hervorragenden Produkte, der exzellente Service und die Finanzstärke der Dialog bieten. Im Rahmen des weiteren Ausbaus unserer Vertriebsorganisation werden wir gezielt neue Maklergruppen ansprechen. Durch eine Verbesserung unserer Provisionsregelungen und die Einführung innovativer Produkte zum Oktober dieses Jahres werden wir neue Marktchancen erschließen."
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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