Volksfürsorge: Auch in 2002 deutlich gestiegenes Neugeschäft

20.06.2002 | Köln
Die Aufwärtsentwicklung der Volksfürsorge Versicherungsgruppe zur Spitze der Branche setzt sich auch in 2002 deutlich fort. Von Januar bis Mai 2002 wurde das Neugeschäft der Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG beim laufenden Jahresbeitrag um 11,7 % auf 105 Mio. € gesteigert.

Die Stückzahl stieg um 42 % auf rd. 145.000. Stark gestiegen ist wiederum das Neugeschäft in der betrieblichen Altersvorsorge. Die Vertragszahl stieg auf 8.300 Stück (plus 92 %) mit einem lfd. Jahresbeitrag von ca.10 Mio. € (plus 45,5 %). Der gesamte Bestand stieg in der Stückzahl um rd. 54.000 (plus 1,3 %) auf ca. 4,3 Mio. mit 2,1 Mrd. € Jahresbeitrag (plus 157 Mio. € = plus 8,0 %). Die gesamten Beitragseinnahmen erhöhten sich auf 923 Mio € (plus 7,2 %). Dies berichtete der Vorstandsvorsitzende der Volksfürsorge Versicherungsgruppe, Dr. Joachim Lemppenau, vor der Hauptversammlung der Volksfürsorge Holding AG heute in Hamburg.

Beim "Riester-Geschäft" beträgt der Bestand jetzt rd. 60.000 Stück mit einem Jahresbeitrag von 11 Mio. €. Hier erwartet die Volksfürsorge im zweiten Halbjahr eine deutliche Belebung. Scharf kritisierte der Vorstandsvorsitzende Erklärungen, die vor dem Abschluss von "Riester-Renten" warnten. Die "Riester-Rente" sei wichtiger Teil einer Gesamtversorgung im Alter und fülle die Lücke sinkender Sozialrenten auf. Die Bürger jetzt zur Zurückhaltung beim Abschluss aufzufordern, sei unverantwortlich und trage wesentlich zur Verunsicherung bei.

Auch die Ergebnisse der Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG in den ersten fünf Monaten in 2002 knüpfen an die guten Zahlen des Vorjahres an. Die Stückzahl der neuen Sach/HUK-Versicherungen - u.a. Kfz, Wohngebäude, Hausrat, Privathaftpflicht, Unfall, Glas - erhöhte sich auf 422.000 Stück (plus 21,0 %) mit ca. 91,0 Mio. € Jahresbeitrag (plus 10,0 %). Davon wurden in der Kfz-Versicherung 260.000 Stück (plus 5,4 %) mit 78,1 Mio € Jahresbeitrag (plus 6,7 %) abgeschlossen. Die gesamten Beitragseinnahmen der Volksfürsorge Sach stiegen von Januar bis Mai 2002 um gute 5,7 % auf 370,1 Mio.€.

Auf der Hauptversammlung wurde beschlossen, die Aktien der Minderheitsaktionäre gegen Gewährung einer Barabfindung von 554,00 € je Stückaktie auf die AMB Generali Holding AG (Hauptaktionär) zu übertragen. Dies betrifft knapp 1 % des Grundkapitals von 136 Mio. €.

In 2001 wurde in der Volksfürsorge Holding AG ein Ergebnis vor Gewinnabführung von 102,9 Mio. € (Vorjahr: Jahresüberschuss 75,4 Mio. €) erzielt. Die Gesellschaft erwirtschaftete in 2001 Kapitalerträge von 100 Mio. € (Vorjahr: 101 Mio. €). Das Anlagevermögen erhöhte sich auf 722 Mio. € (Vorjahr: 681 Mio. €). Der größte Teil des Anlagevermögens entfiel mit 369 Mio. € auf Anteile an verbundenen Unternehmen. Wesentliche Beteiligungen sind die Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG und die Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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