Wasserstoff-DRI-Ausbau erhöht zukünftig den Grünstrombedarf deutlich bei thyssenkrupp Steel

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Die neuen PPAs über insgesamt rund 230 GWh Grünstrom demonstrieren thyssenkrupp Steels strategische Ausrichtung auf eine nachhaltige Stahlproduktion. Durch die Kooperation mit Quadra Energy, Statkraft, Centrica Energy und Sunnic Lighthouse ergänzt das Unternehmen den Ausbau von erneuerbaren Stromquellen um Photovoltaik- und Windenergieprojekte. Diese Initiative bildet die Grundlage für künftige Wasserstoff-DRI-Anlagen, indem sie den steigenden Strombedarf deckt und gleichzeitig rund 70.000 Tonnen CO? pro Jahr einspart und stärkt die unternehmensweite Energieautonomie.

Erneuerbarer Strom aus Windenergie und PV liefert 230 GWh

Mit den abgeschlossenen PPAs erschließt thyssenkrupp Steel in Deutschland jährlich rund 230 GWh grünen Strom aus Windenergie und Photovoltaik. Diese Lieferverträge versorgen die Standorte Rasselstein in Andernach, Precision Steel in Gelsenkirchen und Electrical Steel in Hagen-Hohenlimburg. CFO Philipp Conze hebt hervor, dass Strom-PPAs Schlüsselrollen im Energiemix spielen. Sie tragen zur Stabilisierung der Beschaffungskosten bei und reduzieren nachhaltig die CO?-Bilanz, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit und Umweltverträglichkeit der Stahlproduktion deutlich gesteigert werden. effizient.

Jährlich über siebzigtausend Tonnen CO? durch erfolgreichen Grünstrombezug vermieden

Das Volumen von etwa 230?GWh Grünstrom deckt den Stromverbrauch von ungefähr 70.000 Haushalten. Generiert in modernen Photovoltaikparks und bereits ausgeförderten Onshore-Windparks, ermöglicht der direkte Handel eine Einsparung von über 70.000 Tonnen CO? jährlich. Perspektivisch versorgt ein spezielles Kabel Netzbereiche in Produktionsstandorten direkt mit erneuerbarem Strom. Diese technische Lösung sichert den wirtschaftlichen Betrieb zuvor subventionsfreier Windparks und fördert die Versorgungssicherheit durch dezentrale regenerative Erzeugung. Zudem fördert dieses Modell lokale Netzstabilität deutlich.

Grüne Energie fließt über Kabel vom Windpark ins Werk

Die Standorte Rasselstein in Andernach und Electrical Steel in Gelsenkirchen haben ihren Ökostromanteil seit Januar auf mindestens dreißig Prozent angehoben und beziehen den Strom aus zertifizierten Photovoltaik- und Biogas-Anlagen. In Hagen-Hohenlimburg wurde eine dreikilometerlange Direktverbindung errichtet, die den von einem benachbarten Onshore-Windpark gewonnenen Strom unmittelbar ins eigene Betriebssystem einleitet. Diese Initiative ist das erste Direktversorgungsprojekt eines deutschen Industrieunternehmens, das gezielt Windenergie ins interne Netz einspeist und so Emissionen reduziert nachhaltig.

Andernach Standort stärkt Kundennachhaltigkeit durch 50.000 Tonnen CO? Reduktion

Im Interview betont Clarissa Odewald, CEO von thyssenkrupp Rasselstein, dass der Andernacher Stahlwerksstandort als weltweit führender Verpackungsstahllieferant durch den Abschluss des neuen Grünstrom-PPAs mehr als 50.000 Tonnen CO? pro Jahr einspart. Dieses nachhaltige Energiebezugsmodell steigert die Effizienz, verbessert die Umweltbilanz und festigt die Position im Markt. Endkunden profitieren von höherer Transparenz und Glaubwürdigkeit in ihrer Lieferkette, während das Unternehmen seine strategischen Klimaziele konsequent verfolgt. Das Projekt vereint Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

Dennis Becher: PPAs und Effizienz sind Schlüsselfaktoren der Stahldekarbonisierung

Die neue Direktreduktionsanlage auf Wasserstoffbasis ermöglicht eine weitgehende Abkehr von kohlenstoffbasierten Reduktionsverfahren und stärkt die grüne Transformation bei thyssenkrupp Steel. Mit dem erheblich steigenden Strombedarf werden übergeordnete Koordinationsprozesse für Netzdienlichkeit sowie dynamisches Lastmanagement notwendig. Dennis Becher erläutert, dass PPAs für konstante Grünstromzufuhr, systematische Effizienzsteigerungen und der Einbezug dezentraler Photovoltaik- und Batterielösungen unverzichtbare Elemente sind, um die Dekarbonisierungsziele nachhaltig und wirtschaftlich zu realisieren. Prozessoptimierungen, digitale Zwillinge und intelligente Steuerungssysteme ergänzen Konzept.

Hochlauf Wasserstoff-DRI: Grünstrom-PPAs stützen weiterhin decarbonisierte Stahlproduktion bei thyssenkrupp

Über die neuen PPAs bezieht das Unternehmen jährlich 230 GWh Strom aus Wind- und Photovoltaikanlagen von Quadra Energy, Statkraft, Centrica Energy und Sunnic Lighthouse. Damit entfallen 70.000 Tonnen CO?-Emissionen, und ausgeförderte Windparks erhalten eine wirtschaftliche Perspektive. Ein speziell verlegtes Kabel in Hagen-Hohenlimburg gewährleistet eine Direktversorgung. Die Vereinbarungen leisten einen bedeutenden Beitrag zur Dekarbonisierung, stärken Effizienzmaßnahmen und schaffen Voraussetzungen für eine zukünftige wasserstoffbasierten Direktreduktionsanlage. Sie stärken die ökologische Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns.

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