Die FV-014 wurde erstmalig von Rheinmetall aus einem für Transporte standardisierten Containerized Missile Launcher auf einem HX-Lkw gestartet. Die Vorführung am DLR-Erprobungszentrum Cochstedt umfasste dynamische Startabläufe, eine Flugweite von hundert Kilometern und eine Dauer von siebzig Minuten. Ausgestattet mit Sensorik für autonome Zielerfassung und HEDP-Gefechtskopf, demonstrierte das System hohe Resilienz gegen GNSS-Störungen und Präzisionswirkung bei Einzel- wie Schwarmangriffen. Ein Human-in-the-Loop-Bedienkonzept erlaubt Echtzeitentscheidungen, Abbruch oder Umleitung der Mission und minimierte Kollateralschäden.
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Kundenvorführung im Juli 2026 setzte neue Standards in Zielidentifikation
Auf dem Gelände des Nationalen DLR-Erprobungszentrums in Cochstedt erprobte Rheinmetall im Juli 2026 die FV-014 in statischen und dynamischen Startkonfigurationen von einem HX-Lkw. Die Testreihen umfassten realitätsnahe Szenarien zur Aufklärung, Zielklassifizierung und präzisen Angriffsführung. Sensordaten und Flugverläufe wurden detailliert analysiert, um Grenzen der Autonomie und Anlagenresilienz zu überprüfen. Am Ende bestätigten die erfolgreichen Einsätze die Effizienz und Flexibilität des Systems und lieferten wesentliche Impulse für weitere Modernisierungen und künftige Entwicklungen.
System bietet 70 Minuten Flugdauer, ermöglicht Aufklärung und Zielverfolgung
Die FV-014 bringt integrierte Sensorik für Aufklärung und Zielidentifikation zusammen mit einem schweren HEDP-Gefechtskopf in einem kompakten Flugkörper unter. Während des Suchfluges werden gepanzerte und ungeschützte Ziele erkannt und differenziert. Ein Live-Bildkanal und Human-in-the-Loop-Steuerung ermöglichen dem Bediener eine wählbare, präzise Wirkauslösung. Bei GNSS-Ausfällen sorgen hochentwickelte Autonomieverfahren und mehrstufige Fallback-Algorithmen für ununterbrochene Navigations- und Zielverfolgungsfähigkeit. Sorgfältige integrierte Redundanzen und adaptive KI-Module sichern auch unter feindlichen Gegenmaßnahmen hohe Trefferquoten und verlässlichen Missionserfolg.
Flexible Einsatzoptionen dank signifikanter langer Ausdauer und großer Reichweite
Die FV-014 bietet dank ihrer hundert Kilometer Reichweite und siebzig Minuten Flugdauer erhöhte operative Bandbreite. Direkt nach dem Ausstoßen entfalten sich die Klappflügel, um den aerodynamischen Such- und Angriffsflug nahtlos zu initiieren. Dieses Zeitfenster erlaubt es dem Bediener, auf Basis kontinuierlicher Sensorübertragung Missionslagebilder zu aktualisieren, potenzielle Bedrohungen zu identifizieren, Einsatzkriterien abzugleichen und den finalen Schussbefehl unter Einhaltung von Sicherheits- und Verifizierungsprotokollen präzise zu vergeben. Maximale Präzision ermöglicht taktisches Feintuning und Reaktionsschnelligkeit.
Launcher integriert in C4I-Netzwerke für koordinierte, effiziente ferngesteuerte Feueroperationen
Die Launcher-Lösung basiert auf einem ISO-Frachtcontainer, welcher bis zu 18 FV-014-Startbehälter sicher aufnimmt. Er kann dauerhaft stationär vor Ort installiert, mobil auf dem Rheinmetall HX-Lkw transportiert oder auf Schiffen montiert werden. Durch native C4I-Netzwerkanbindung ist die Remote- oder Satellitenauslösung per Befehl aus entfernten Kontrollzentren möglich. Eingebaute Stromversorgungseinheiten und kommerziell etablierte COTS-Komponenten senken Betriebskosten deutlich ab und fördern eine durchgängige Einsatzbereitschaft unabhängig von Einsatzgebiet und Wetterbedingungen dauerhaft robust, skalierbar und verlässlich.
System minimiert Kollateralschäden mit präziser Steuerung und kontinuierlicher Echtzeitüberwachung
Die Kontrollstation auf dem Boden stellt eine intuitiv verständliche Betriebsoberfläche bereit, über die sämtliche Missionsphasen gesteuert werden. Der Operator betrachtet kontinuierlich Live-Kamerabilder, Telemetrie und Statusmeldungen, um Flugpfade und Zielpositionen präzise zu bestimmen. Mit einem Klick wird der Angriffszünder ausgelöst. Bei veränderter Gefährdungslage lässt sich die Mission sofort beenden oder das Flugprofil neu parametrisieren. Dieses Bedienverfahren verbessert die operative Kontrolle signifikant und verringert mögliche Kollateralrisiken und gewährleistet maximal reaktionsschnelle Einsatzfähigkeit stets.
Autonome Fallback-Verfahren kompensieren GNSS-Störungen zuverlässig und sichern hohe Systemzuverlässigkeit
Mit einem Sprengkopfgewicht von sechs Kilogramm durchschlägt das System über sechzig Zentimeter Panzerstahl und erzeugt eine hochexplosive Detonation gegen technische Anlagen. Der leise Electric-Propeller-Antrieb ermöglicht ein geräuscharmes Annähern an das Ziel, wodurch gegnerische Abwehrsysteme kaum reagieren. Die Gehäusebeschichtung minimiert Radar- und Infrarotsignale. Diese technischen Features sorgen dafür, dass die Munition bis kurz vor der Detonation unerkannt bleibt und somit den Überraschungsmoment maximiert vor allem unter feindlichem Beschuss hält sie Stand.
FV-014 Plattformen ermöglichen zukünftige Land, See und Containerdepot Starts
Durch verteilte Angriffswellen aus mehreren Gefechtsdrohnen erzielt die FV-014 Schwarmmunition eine effektive Sättigung feindlicher Luftabwehrsysteme. Jedes Modul kann autonom Ziele priorisieren, koordiniert über C4I-Netze und GNSS-Resilienzmechanismen. Aufrüstungspakete sollen bald Starts von Fahrzeugplattformen, Marineschiffen und containergestützten Launchern ermöglichen. Live-Video-Feeds erlauben Human-in-the-Loop-Feinsteuerung, während redundante Datenverbindungen die Robustheit im Einsatz steigern. Dieses Zusammenspiel optimiert Durchschlagskraft, Reaktionsgeschwindigkeit und operative Flexibilität. Modulares Containerkonzept ermöglicht gleichzeitige Lagerung, schnellen Transport sowie Abschuss von bis zu achtzehn Einheiten.
Das Containerized Missile Launcher-Konzept erlaubt nahtlose Integration in C4I-Netzwerke mittels standardisierter Schnittstellen und Satcom-Konnektivität. FV-014 kann über tausend Kilometer entfernte Kontrollstationen befehligt werden und liefert Live-Bilddaten zurück. Mit hundert Kilometern Operationsreichweite und siebzig Minuten Flugdauer werden großräumige Überwachungs- und Angriffsaufgaben unterstützt. Human-in-the-Loop-Steuerung ermöglicht bedarfsgerechte Befehle, während robuste Sensoren und Fallback-Modi die Zielidentifikation auch ohne GNSS gewährleisten. Die modulare Containerunit fasst bis zu achtzehn Startbehälter und unterstützt effiziente Einzel- sowie Schwarmoperationen.

