RWE Supply & Trading beliefert ASML im Rahmen des erweiterten Power Purchase Agreements bis Ende 2038 mit rund 130 Megawatt erneuerbarer Energie. Der gelieferte Ökostrom stammt aus belgischen Offshore-Windparks sowie aus niederländischen Onshore- und Offshore-Anlagen. Diese zuverlässige Versorgung ermöglicht ASML-Halbleiterwerken in den Niederlanden einen durchgehend CO?-freien Betrieb, optimiert die Netzintegration, mindert wetterbedingte Ertragsrisiken und unterstützt die nachhaltige Dekarbonisierung der Produktionsprozesse auf langfristiger Basis, stärkt die Netzstabilität und senkt Energiekosten nachhaltig.
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Halbleiterwerke von ASML profitieren langfristig von erneuerbarem CO?-freiem RWE-Stromvertrag
RWE Supply & Trading und ASML haben ihren 2021 initiierten Stromabnahmevertrag für zehn Jahre umfangreich strategisch angepasst und die Laufzeit bis Dezember 2038 offiziell verlängert. Dank der Beratung durch Energie Makelaar BV wurde die Strombezugsleistung aus erneuerbaren Anlagen konsequent auf rund 130 MW erhöht. Mit dieser Vereinbarung profitiert ASML dauerhaft von kohlenstofffreiem Strom und kann seine Fertigung in den Niederlanden signifikant energieautark betreiben, was die Umweltbilanz des Unternehmens erheblich verbessert.
Neue RWE-Anlagen aus Belgien und Niederlanden optimieren erneuerbare Energieversorgung
Ergänzend zum belgischen Offshore-Windpark Northwester 2 umfasst der Leistungsmix nun auch den niederländischen Offshore-Park OranjeWind sowie die Onshore-Windparks Kattenberg, Zuidwester, Westereems und Oostpolderdijk von RWE. Durch die Verteilung der Anlagen über verschiedene Standorte wird eine konstante Stromproduktion begünstigt. Diese räumliche Streuung der Energiequellen reduziert witterungsbedingte Volatilität und ermöglicht eine zuverlässige Versorgung unabhängig von saisonalen Windfenstern. Das Ergebnis sind gleichmäßige Einspeiseprofile und eine robuste Netzstabilität, die gleichzeitig zur CO?-Reduktion und Versorgungssicherheit beiträgt.
Offshore-Windprojekt OranjeWind treibt zuverlässige Energieversorgung für digitale Zukunft voran
Im Vortrag von Ulf Kerstin, Chief Commercial Officer bei RWE Supply & Trading, wird betont, dass die fortschreitende Digitalisierung den Energiebedarf erheblich erhöht. RWE begegnet dieser Entwicklung mit groß angelegten Offshore-Windprojekten wie OranjeWind, die planbar erzeugten, CO?-freien Strom bereitstellen. Durch diese Einspeisungen verbessert sich die Stabilität des Gesamtnetzes dauerhaft. Schon heute nutzt RWE seine umfassenden Erzeugungskapazitäten, um zahlreiche Technologieunternehmen in Europa und den USA zuverlässig mit klimaneutralen Ökostrom zu versorgen.
RWE und TotalEnergies treiben nachhaltige Offshoreenergie mit OranjeWind voran
Mit einer Leistung von 795 MW intendiert das Offshore-Projekt OranjeWind von RWE und TotalEnergies in der niederländischen Nordsee, den CO?-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Hierzu werden großdimensionierte Elektrolyseanlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff und Batteriespeicher zur Netzoptimierung installiert. Intelligente Ladelösungen ermöglichen emissionsfreie Mobilität, E-Boiler decken Wärmebedarf ab. Durch diese Kombination entsteht ein flexibles Energiesystem. Der Start der Bauarbeiten ist für 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme ist Anfang 2028 geplant und international beispielgebend.
Bis 2038 liefert das erneuerte PPA 130 Megawatt grünen Strom an ASML und unterstützt die Halbleiterfertigung vollständig CO?-frei. Die Einbindung von Offshore- und Onshore-Windparks in Belgien und den Niederlanden garantiert eine hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit. RWE integriert Speicher- und Elektrolysesysteme, um volatile Einspeisungen zu puffern. Dieses Konzept fördert smarte Netzstrukturen, beschleunigt die Energiewende in der Industrie und fungiert als Blaupause für künftige grüne Infrastrukturprojekte und steigert gleichzeitig messbar strategische Energieautonomie.

