Aktienkurse in Excel verwalten

Steigt die Aktie oder fällt sie? Aktienkurse in Excel verwalten, ist leicht und übersichtlich möglich. So, dass Anleger stets den Überblick behalten und auf Kursentwicklungen schnell reagieren können.

Aktienkurse in Excel verwalten: In Sekunden den aktuellen Wert der Aktien prüfen

Gewinn oder Verlust? An der Börse kann es sehr schnell gehen und Anleger möchten unmittelbar wissen, wie es um ihr Aktiendepot bestellt ist. Eine gute Lösung bieten hierfür spezielle Tabellenkalkulationsprogramme. Wer zum Beispiel Aktienkurse in Excel verwalten möchte, findet mit dem Blatt „Depotverwaltung“ einen unverzichtbaren Helfer. Längst ist es mehr als ein manuell bedienbares Programm für Tabellen. So lässt es sich leicht mit dem Internet verbinden, um aktuelle Börsendaten zu ermitteln. In Verbindung mit einer passenden Vorlage können Anleger ihre Aktienkurse in Excel verwalten und zugleich erkennen, wie hoch bei einem möglichen Verkauf Gewinne und Verluste wären.

Bulle und Bär symbolisieren steigende oder fallende Aktienkurse. Verwalten und dokumentieren kann man die Kursentwicklung mit dem Excel-Programm. (#1)

Bulle und Bär symbolisieren steigende oder fallende Aktienkurse. Verwalten und dokumentieren kann man die Kursentwicklung mit dem Excel-Programm. (#1)

Übersichtliches Layout und intuitive Bedienung

Um Aktienkurse in Excel zu verwalten, bekommen Nutzer mehr präsentiert als nur den aktuellen Wert ihrer Aktien. Es sind fast unendlich viele Varianten rund um die Aktienverwaltung möglich. Damit man einen schnellen Überblick hat, hier einen kleinen Auszug, was das Programm realisieren kann. Anhand der in der Tabelle enthaltenen Informationen wird ersichtlich, dass Nutzer sehr schnell erkennen können, wie es um ihr Aktiendepot steht. In der Excel-Tabelle sind folgende Infos zu erkennen:

– die Anzahl und der Wert gekaufter Aktien
– die Anzahl, Wert und der Kurs-Gewinn/Verlust nach Steuern, wenn Aktien veräußert wurden
– das aktuelle Depot mit Anzahl, Wert und dem bisherigen KGV
– die erhaltene Dividende
– zusätzlich: Abgaben wie Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag oder Kirchensteuer, jeweils getrennt für Dividende und Verkäufe
– weitere Kosten wie zum Beispiel für Depotführung können zusätzlich per Hand eingetragen werden
– der gesamte realisierte Gewinn/Verlust im Jahr
– die kompletten Abgaben/Spesen im Jahr

Anders formuliert: Wer Aktienkurse in Excel verwalten will, sieht sofort, ob sich die gesamte Investition eigentlich im Laufe eines Jahres gelohnt hat. Und wenn ein neues Jahr beginnt, können neue Zeilen mit Formeln eingetragen werden, so dass separat mögliche Kursgewinne oder -verluste zu erkennen sind. Profis ändern diese Einstellungen in Sekunden, aber auch Anfänger finden sich rasch zurecht und organisieren ihre individuelle Aktienverwaltung. Alle Infos zum Programm können natürlich bei Bedarf auch in Papierform ausgedruckt werden.

Ordnung muss sein im Büro. Egal, ob es um die Verwaltung der Aktienkurse mit Excel geht oder zum Beispiel um die Korrespondenz mit dem Finanzamt oder die Übersicht zu den Haushalts-Finanzen. Für die perfekte Büroorganisation gibt es auch in unseren digitalen Zeiten nützliche Helfer. Utensilien, mit denen Rechnungen, Lieferscheine oder Mahnungen sicher aufbewahrt und bei Bedarf sofort gefunden werden. Eine gute Auswahl passender Artikel zur besseren Organisation im Büro finden Interessierte hier.

Aktienkurse in Excel verwalten: Auch ohne Internet Wertpapiere organisieren

Es gibt sie, die Internet-Muffel. Und auch wer Aktienkurse in Excel verwalten möchte, benötigt nicht unbedingt einen Internetanschluss. Das Depot kann auf Wunsch per Hand eingefügt und gepflegt werden. Der Nutzer trägt seine eigenen Aktienwerte mit dem aktuellen Wert ein, inklusive Kaufdatum und Kaufpreis. Der Rest wird Excel-typisch selbst berechnet und man hat sofort eine gute Übersicht über den Wert des Aktiendepots. Die Vorlage ist umfangreich und steht für mehr als 25 Aktien oder Fonds zur Verfügung. Kaum ein kleiner Anleger hat mehr Wertpapiere, so dass stets eine optimale Verwaltung gewährleistet ist. Der Nachteil manueller Einträge ist natürlich, dass man regelmäßig ermitteln muss, wie denn nun die aktuellen Kurse stehen. Hierzu benötigt wird dann doch wieder das Internet, wobei auch in täglichen Zeitungen über Aktienkurse informiert wird. Das ist zwar etwas weniger aktuell, sollte aber bei längerfristigen Anlagestrategien kein Thema sein.

Was sind die Nachteile von Excel?

Aktienkurse in Excel verwalten, mag übersichtlich und leicht zu bedienen sein. Doch wo ist der Haken? Gibt es einen und wenn ja, was ist nicht perfekt an diesem wohl bekanntesten Tabellenkalkulationsprogramms der Welt. Es gibt in der Tat kein wirkliches „Killer-Argument“ gegen Excel. Vielleicht außer der Tatsache, dass es kostenpflichtig ist. Es stellt sich eher die Frage, ob das Arbeiten mit Excel-Dateien, die man separat herunterladen muss, noch zeitgemäß ist. Heute können Tabellen aller Art auch direkt am Rechner bearbeitet werden. Und in der Cloud jederzeit mit Internetanschluss abrufbereit sein. Und zwar sowohl vom Anwender selbst als auch von anderen Teilnehmern mit Zugang zur Cloud. Das kann im Fall einer Fondsverwaltung auch der Vermögensberater sein, welcher den Überblick über das Aktiendepot hat und im Zweifel Empfehlungen über Käufe und Verkäufe ausspricht.

Wer an der Börse arbeitet, ist auf funktionierende Programme zur Dokumentation der Aktienkurse angewiesen. (#2)

Wer an der Börse arbeitet, ist auf funktionierende Programme zur Dokumentation der Aktienkurse angewiesen. (#2)

Aktienkurse in Excel verwalten: Google Tabellen als gute kostenlose Alternative

Über Google Doc haben Anwender die Möglichkeit, ein kostenloses Tabellenprogramm zu nutzen, das exakt diesen modernen Anforderungen einer Cloud-Anbindung entspricht. Über GOOGLEFINANCE und damit über das Internet kommen stets aktuelle Daten herein, so dass Aktienkurse jederzeit auf dem aktuellen Stand sind und gegebenenfalls schnelle Handlungen ohne Zeitverlust ermöglichen. Und wer neue Aktien oder Fonds erwirbt, kann diese ebenfalls rasch hinzufügen und deren Wert beziehungsweise den bisherigen Gewinn oder Verlust seit Erwerb der Aktie anzeigen lassen. Eine echte Alternative für alle, die bisher ihre Aktienkurse in Excel verwalten lassen und die nach einem unkomplizierten System zur Nachfolge suchen. Kleiner Nachteil: Vieles ist in Englisch beschriftet und auch GOOGLEFINANCE versteht keine deutschen Wertpapierkennnummern. Mit dem Einbau entsprechender Kürzel lässt sich das aber meist umgehen. Der Börsenplatz Frankfurt hat zum Beispiel die Kennziffer FRA. Daimler wiederum die Kennziffer DAI. Die entsprechende Formel lautet also FRA:DAI. Bei der Börse Frankfurt kann jeder Anleger Kennziffern seiner eigenen Aktien herausfinden, so dass man via Google Tabellen jederzeit über aktuelle Börsenkurse informiert ist.

Weitere Möglichkeiten, mit Excel zu arbeiten

Excel ist das vermutlich populärste Tabellenkalkulationsprogramm der Welt. Und es kann natürlich weit mehr als „nur“ Aktienkurse in Excel verwalten. Geeignet ist es zum Beispiel auch für die ganz individuelle Finanzplanung. Sehr wichtig, wenn man an der Börse mit Aktien handelt. Denn es sollte vorher klar sein, ob die eigenen Finanzen stimmen, bevor man investiert. Dafür ist Excel hervorragend ausgelegt. Mit Hilfe dieser Software kann nämlich sehr genau das monatlich zur Verfügung stehende Budget ermittelt werden. Einnahmen und Ausgaben präsentiert das Programm sehr übersichtlich. Der Anwender hat mit Excel etwa die Möglichkeit, seine Fixkosten (Miete oder Versicherungen) sich ändernde Kosten (Essen oder Geld für Unterhaltung) sowie die Kosten für Notfälle (Autoreparatur) in einer Tabelle aufzuführen und diese mit seinen monatlichen Einnahmen gegenzurechnen. Das kann mitunter zu Überraschungen führen, wenn die Ausgaben die Einnahmen bei Weitem übersteigen und im schlimmsten Fall die Insolvenz droht.

An der New Yorker Börse werden viele Aktien gehandelt, die auf Excel übersichtlich verwaltet werden können. (#3)

An der New Yorker Börse werden viele Aktien gehandelt, die auf Excel übersichtlich verwaltet werden können. (#3)

Aktienkurse in Excel verwalten: Möglich ist auch Adressen verwalten und ausdrucken oder eine „Bucket List“ für Träume im Leben erstellen

Privathaushalte verwalten außerdem häufig Kontakte und deren Telefonnummern und Adressen mit Excel. Wer zum Beispiel eine große Geburtstagsfeier mit vielen Einladungen plant, kann sich sehr schnell alle in der Software enthaltenen Adressen ausdrucken lassen. Mit der genauen Postanschrift, so dass nur noch die Briefmarke drauf muss. Andere nutzen es ganz individuell als Bucket List. Notieren also alle Dinge, Erfahrungen, Erlebnisse und Orte, die man irgendwann im Leben noch machen will. Langfristige Träume und Ziele planen, selbst das ist möglich und damit weit mehr als Aktienkurse in Excel zu verwalten. Was im Übrigen möglich ist, egal ob für private oder geschäftliche Nutzer: Das Markieren von Excel-Themen in unterschiedlichen Farben. Der wichtigste Plan, oft der Finanzplan, kann in Zellen beispielsweise rot markiert werden. Andere weniger relevante Themen dann zum Beispiel in Grün oder Blau. Hierbei handelt es sich um eine weitere Möglichkeit, auf einen Blick diverse Themen auf Excel zu entdecken und, wenn nötig, unmittelbar zu bearbeiten.

Arbeitgeber können die Software ebenfalls auf vielfältige Weise nutzen. Etwa in der Buchhaltung mit Einnahmen-Überschuss-Berechnungen. Auch Urlaubsplanungen von Mitarbeitern sind sehr leicht mit diesem Tabellenprogramm zu realisieren. Alle Daten können auch in Form von Diagrammen aufbereitet werden, was die Übersichtlichkeit in vielen Fällen weiter erhöht. Sehr pfiffig und im Idealfall sehr profitabel kann das System in der Kundenverwaltung sein. So identifiziert es Daten von Kunden, welche zum Beispiel für Marketing-Aktivitäten verwendet werden können. Damit ist eine individualisierte Werbung möglich und potentielle Käufer können optimal erreicht werden. Das funktioniert etwa mit Mailings, die exakt auf die Bedürfnisse zurecht geschnitten werden. In dieser Form kann natürlich noch weiter sortiert werden nach Alter, Häufigkeit bisheriger Bestellungen usw. Aber nicht nur für Werbung ist Excel zu verwenden, sondern auch für die normale Auflistung von Produkten. Anhand der Daten kann die Beliebtheit ermittelt werden und ob bestimmte Artikel nachbestellt werden müssen. Insgesamt bietet Excel also viele Anwendungsbereiche für private Haushalte und Firmen aller Art.

Fazit: Aktienkurse in Excel verwalten, geht in der Regel sehr leicht und intuitiv. Wer die Arbeit mit Excel-Zellen gewohnt ist, hat überhaupt keine Probleme mit der Umstellung. Andere erlernen die nötigen Funktionen sehr schnell. Dabei ist die manuelle Verwaltung möglich oder auch die automatische Verbindung zum Internet, wenn täglich oder stündlich die Kurse aktualisiert werden sollen. Diese Variante ist übrigens manchmal übertrieben. Wer Aktien hält, um langfristig ein Vermögen aufzubauen, muss nicht ständig wie ein Profi-Broker auf seine Werte schauen. Zwei oder dreimal die Woche reicht völlig aus. Vor allem, wenn nur wenige Aktien im Portfolio vorhanden sind. Wer also bereits mit dem Tabellenprogramm arbeitet, kann beruhigt seine Aktienkurse in Excel verwalten. Als eine Funktion neben Excel-Tabellen zur Finanzplanung, für berufliche Projekte oder für sonstige wichtige Tabellen.

Es gibt natürlich Alternativen, etwa Google Tabellen als Teil von Google Docs mit Cloud-Anbindung und über GOOGLEFINANCE automatischer Anbindung an die ständig wechselnden Aktienkurse. Wer ausschließlich für seine Aktien dieses Google-System nutzt, kann in der Regel gut damit arbeiten. Nachteil: Es kann ein hoher Datenverbrauch bei häufiger Nutzung entstehen. Vor allem, wenn neben der reinen Aktien-Funktion noch andere Tabellen verwendet werden, die ihrerseits Zugang zum Internet haben. Wer seinen Mobilfunktarif nicht über Gebühr belasten möchte, sollte also besser über WLAN mit den Tabellen arbeiten. Letztendlich lautet die gute Nachricht: Aktienkurse gerade für Kleinanleger mit wenigen Wertpapieren können über beide Varianten, Excel oder Google, sinnvoll verwaltet werden. Wichtiger sind vielmehr ein intelligentes Anlageverhalten und eine gute Streuung beim Erwerb von Aktien. Aber das ist ein anderes Thema.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Foxy burrow -#1: Elpisterra -#2: Andrey_Popov -#3: Bart Sadowski

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

Leave A Reply